Japan2010 Tag 13: Tokyo – Asakusa,Akihabara


9:35Uhr – Aufbruch nach Akihabara bis ca 15Uhr
Diesen Tag werden wir sicherlich nicht vergessen. Wir hatten über Akihabara schon viel gelesen, gehört und auch gesehen, aber diesen Ort real zu erleben ist eine völlig andere Erfahrung. Bunt, laut, schrill sind nur einige der Adjektive die uns während unser Erkundungstour einfielen. Theoretisch hätte man alle in der deutschen Sprache verfügbaren Adjektive an diesem Ort verwenden können. Einerseits die vielen Shops für Technik, Elektronikartikel, andererseits die vielen Anime-Shops und Maid-Cafes. Vielerlei Second-Hand-Läden, die alles anbieten was das Herz eines Otaku höher schlagen lässt.
Bei all den verschiedenen Eindrücken, waren wir jedoch auch etwas enttäuscht. Das Anime-Museum, welches sich in einem der Hochhäuser direkt an der Bahnstrecke kurz hinter dem Bahnhof befand, stellte sich als ein großer Raum, mit mehr Merchandise als Museumsstücken heraus. Jedoch gegenüber liegend des Gebäudes über die Brücke befand sich ein Gundam Cafe, welches von außen sofort erkennbar war. Die Enttäuschung konnten wir jedoch sehr schnell in einem der Second-Hand-Läden für DVDs, CDs, etc. vergessen, wo wir im Endeffekt die meiste Zeit des Tages verbrachten.

Anm. von Alex:
Ja, Akihabara ist schon ein interessanter Ort. Gerade eben auch für Fans von Elektronik, wobei es da soviele kleine Seitenstrassen gibt die man erforschen könnte. Das Anime Museum ist wahrscheinlich für japanisch sprechende Touristen interessanter, und sicher gibt es dann noch einiges mehr was man dort sehen kann. Ausserdem muss man ja sagen das bei uns das Interesse an Animes etwas abgeflaut ist.
Dieser Tag war übrigens einer meiner Depri Tage, warum auch immer. Deswegen ist David später noch alleine durch die Gegend zum Tokyo Tower gezogen.

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