Japan2010 Tag 03: Nara

Nachdem wir morgens wach wurden und uns frisch gemacht hatten, ging es auf zum Hauptbahnhof in Kyoto, um von dort um 10:19Uhr dem Rapid Express nach Nara zu fahren. Der Ort war von 710 bis 784 nach Christus die Haupstadt Japans. Heute leben dort über 360.000 Menschen und ist eine der geschichstträchtigsten Orte.

Vor der Abfahrt wurde aber erstmal eingekauft, da wir bisher noch kein Frühstück hatten. Seit diesem Zeitpunkt sind wir Fans von der Bäckerei Kette „Vie de France“ die viele Filialen verstreut in Japan hat. Einige weitere Filialen konnten wir während unseres Aufenthaltes in Tokyo finden.

Nachdem wir nach einer fast einstündigen Zugfahrt in Nara ankamen und auf dem Weg zum bekannten Todai-ji Tempel waren, mußten wir feststellen, daß uns bei der Planung unserer Reise ein grober Fehler unterlaufen war. Es war Sonntag und auch ein Festtag in Nara, so dass aus der Präfektur viele Japaner nach Nara gekommen waren, um dort diesen Tag zu feiern. So war es zwar nicht möglich sich aufgrund der religiösen Feier den Tempel in seiner ganzen Pracht, also auch im heiligsten Innern anzusehen, jedoch wurden wir dadurch Zeuge einer Prozession der Priester, die wir sonst nicht hätten sehen können. (Anm. von Alex: Es wäre schon möglich gewesen, aber eine weit über 200m lange Schlange hielt uns doch davon ein wenig ab Todai-ji zu besuchen.)

Nara hat aber noch viele kleine Tempel und Schreine, die die Landschaft in Ihrer Schönheit noch unterstützen. Die Rehe streunen dort ohne Scheu herum und dürfen auch mit „Senbei“ (eine Art Cracker) gefüttert werden.

Kurz vor der Rückfahrt noch einmal gestärkt mit Sukiyaki. Dann ging es zurück um 17:39Uhr wieder mit RE

 

Fazit des Tages:

  • Kein Besuch von heiligen oder Touristen Orten an Sonn und Feiertagen. Es ist immer voll
  • Mehrere Pausen und zwischedurch was essen ist recht sinnvoll
  • Wenn man schon Grüntee Schokolade recht günstig findet dann sollte man sie auch kaufen 🙁
  • Kyoto ist sowieso der beste Ort für alles was mit Grüntee zu tun hat

 

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