j2017-11-13 Nara

Aktivitäten:
Nara

Kommentar von David:
Da das Wetter heute besonders sonnig werden solte und wir nach 7 Jahren wieder Nara besuchen wollten, war für heute genau dieses geplant.

Die Fahrt ging ruhig, diesmal jedoch von Osaka, per Regionalexpress zum Bahnhof nach Nara. Der dortige Bahnhof hat in den letzten Jahren Veränderungen erlebt und auch der Platz vor dem Bahnhof hat ein neues Gebäude bekommen in dessen Räumen sich die Touristen Information befindet, die gut Auskunft geben kann über die Sehenswürdigkeiten von Nara. Dort angekommen holten wir uns einen Übersichtsplan und gingen den Weg hoch zur Tempelanlage. Auch hier hat der Tourismus Einzug gehalten. EInige der Geschäfte sind auch voll und ganz auf den ausländischen Touristen eingestellt.

Vor dem Tempelgelände befindet sich ein kleiner Teich, der beim letzten Mal noch unzählige Wasserschildkröten beherbergte, die diesmal jedoch nicht zu finden waren. Nachdem wir über den ersten Teil des Tempelgeländes spaziert sind, kamen wir in den Bereich des Parkes, wo die Rentiere sich befinden. HIer waren viele in- und ausländische Touristen dabei die Rentieren mit speziellem Rentierfutter zu füttern. Dabei sahen wir auch öfter, das Rentiere Touristen anstoßen, um sie dezent darauf hinzuweisen, daß sie Hunger haben. Auch nickende Rentiere waren keine Seltenheit. Aufgrund des schönen Wetters waren jedoch nicht alle Tiere aktiv. Todaiji selbst war wieder belagert von vielen Touristen und wir entschieden uns auch diesmal den Tempel nicht zu besuchen, da uns eher die beiden lokalen Gärten interessierten, die uns auch von einem netten japanischen Herren ans Herz gelegt wurden, mit dem Alex ins Gespräch gekommen war. Isui-en Garten und Yoshiki-en Garden. Letzerer ist zur Zeit für ausländische Touristen gratis. Man muß dafür nur kurz einige Fragen beantworten. Dies taten wir natürlich gerne und der Garten sollte „klein aber fein“ laut dem japanischen Herren sein, was uns hingegen geboten wurde, war deutlich größer und wir konnte dem Herren nur beipflichten, daß es ein wirklich schöner Garten ist. Dieser grenzt direkt an den Isui-en Garten an und ist nur getrennt von 2 Zäunen und einem Bach. Isui-en Garten war nicht gratis bot aber aufgrund eines freiwilligen Führers eine willkommende Abwechslung und ich konnte einiges neues über die Teezeremonie und den Grund für diesen Garten erfahren. Die Aussicht vom Garten ist wunderschön und besticht durch die Sicht auf Todai-ji in seiner Größe.

Nach einem langen Mittag und nachmittag, ging es Spätnachmittag zu einem CocoCurry, um unseren Hunger zu stillen und mit dem Zug zurück nach Osaka.

 

Zurückgelegte Strecke zu Fuss:
15,46km
Schritte 19.299

Tagesmenu:
CoCo Curry

 

Kommentar von Alex:
Nach dieser langen Zeit mal wieder Nara zu besuchen war mal wieder schön. Besonders weil doch noch einiges zu entdecken gilt was man nicht in Ruhe an einen oder zwei Tagen schafft.
Andererseits hätte ich auch keine Lust mehrere Tage hintereinander den Ort zu durchforsten

Allein der Besuch der beiden Gärten mit dem sehr schönen Wetter war es wert dort hinzufahren. Eins der Highlights von diesem Jahr.

Zurückgelegte Strecke zu Fuss:
km
Schritte

 

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