J2016-10-06 – Himeji

Heutiger Tourplan:
Himeji

Kommentar von David:
Gegen 10 Uhr morgens ging es mit dem Shinkansen nach Himeji, wo wir diesmal aufgrund der eigenen Planung nur einen Tag eingeplant hatten. Dort angekommen, besorgten wir uns im Bahnhof an der Touristeninformation Broschüren und machten uns auf den Weg zu Busbahnhof, um die Haltestelle des Hotelbusses unseres Hotels zu finden. Dies war schwieriger als gedacht, aber mit Hilfe eines netten Japaners fanden wir diese schlußendlich, da sie nicht ausgeschildert war. Als der Bus dann ankam fragte ich den Busfahrer ob er in das Hotel fahren würde und er meinte nein und das ich erstmal 45 Minuten warten müsse, was er kurz darauf revidierte und mir 13 Minuten nannte. Komisch war nur, das auf dem Bus das Logo des Hotels und der Namen des Onsen stand der sich im Hotel befand.
Im Endeffekt machten wir uns zu Fuß auf den Weg und vor dem Hotel fand ich dann den Hotelbus mit dem Fahrer, der uns völlig falsche Informationen gegeben hatte. Dieses konnte ich nur auf die Sprachbarriere zurück führen.
Im Hotel konnten wir den Check-In leider noch nicht machen, da es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war. Im Hotel Hakata, hatten die Herrschaften den Check-In schon gemacht, auch wenn wir erst zu einem späteren Zeitpunkt ins Hotelzimmer konnten.
So ließen wir unser Gepäck vor Ort und machten uns auf den Weg zum Garten Koko-en, der auf der anderen Seite des Bahnhofs lag, gleich neben der Burg. Der Weg zur Burg war direkt verbunden mit einer großen Einkaufstraße, sodaß man schon vom Weiten das imposante Bauwerk sehen konnte. Schon am Bahnhof hatte man sehen können, daß die Stadt übersät war von Touristen und voll und ganz auf den Tourismus eingestellt war, aber leider wurde dieses noch nicht von allen Geschäften, Hotels bisher umgesetzt. Insbesondere wie sich später herausstellte unser Hotel.
Vor der Burg waren vielen kleine Händler die Essen und Mitbringsel feilbieteten und es gab auch Rikscha-Fahrer, die man mieten konnte für kürzere Strecken. Doch uns interessierte an diesem Tag nur der Garten.
Der Garten ist in mehrere verschiedene Gärten aufgeteilt und es kommt einem am Anfang vor, das er sehr klein ist, da man mit einer Route durch den Garten geführt wird, aber man ist jedesmal überrascht, wenn man in einen neuen Teil eintaucht, da dieser sich doch wieder vollständig unterscheidet. Hier traf man deutlich weniger Touristen und wenige die wirklich die Schönheit der in jahrelanger Kleinarbeit angelegten Anlagen zu schätzen wüßten. Die ca. 2 Stunden im Garten vergingen im Fluge, da es so vieles zu sehen gab.
Nachdem wir den Garten dann besichtet hatten, schlug Alex vor noch in Richtung der Burg zu gehen, um uns diese mal in der Nähe anzuschauen. Ein großer Vorplatz vor der Burg half dabei, daß man Fotos mit sich selber und der Burg machen konnte. Auf einem Plan der Burganlage konnte man dann erkennen, daß diese nicht nur aufgrund der Burg, sondern auch aufgrund des riesigen Geländes eine Besichtigung wert war. Da wir schon sehr spät dran waren, es war kurz vor 16:00 Uhr, entschieden wir uns diesen Punkt für eine der nächsten Reisen zu machen. Insbesondere, da ab 16:00 Uhr kein Eintritt zur Burganlage mehr erlaubt war.
So ging es dann zu einem Oden-Restaurant, welches ich im Flyer gefunden hatte, da ich wußte, daß Alex dieses gerne mal ausprobieren wollte. Dieses fanden wir dann auch mit einem kleine Stolperstein und waren im Endeffekt doch sehr enttäuscht, da es in der englischen Karte nur ein paar Gerichte gab, darunter ein Oden-Stick. Da wir nicht zufrieden mit dem Preis-/Leistungsverhältnis waren, ging wir zu einem benachbarten NAKAU und aßen dort jeder ein Oyakodon. Das mehr sättigte. Danach ging es dann ins Hotel zurück und wir wuschen erstmal unsere Wäsche. Ich entschließ mich später noch einen Spaziergang zum Bahnhof zu machen und dort die Gegend zu erkunden. Obwohl es spät war, so gegen 20:00 Uhr, hatte ich Glück, daß einige der Geschäfte sogar bis 21:00 Uhr aufhatten. Hier fand ich ein Sushi-Restaurant, einen CoCo Ichibanya, natürlich wie überall, McDonals, Burger King und KFC, aber auch viele Izakayas. Mit diesem Spaziergang endete dann auch mein Tag, da wir am nächsten Tag früh von Himeji nach Nikko weiterfahren würden.

Kommentar von Alex:
Da wir leider dieses Mal vollständig mit Kyushu ausgebucht waren, kam doch die kleine Stadt Himeji zu kurz. Glücklicherweise ligt diese ja nicht weit weg von Osaka.
Ein Besuch ist Himeji in jedem Fall wert. Manche sehen nur die Burg, aber ellein der interessante Aufbau Stadt machen Lust auf mehr.

 

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Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km

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