J2016-10-04 – Fukuoka

Heutiger Tourplan:
Hakata/Fukuoka

Kommentar von David:
Sofort nach dem Aufstehen ging es zur „Bäckerei Danken“. Diese war nun mal gegen 7 Uhr morgens geöffnet und ich kaufte mir Proviant. Die Bäckerei war eine gute Wahl, da sie andere Produkte hatte, dich ich bisher noch in keiner der anderen japanischen Bäckereien gesehen habe. Der Geschmack war auch überraschend gut. In einer Broschüre fand ich dann auch heraus, daß das Unternehmen „Andenken“ heißt und auch spezalisiert auf Baumkuchen ist.
Dann ging es zurück ins Hotel, Koffer holen, aus checken und ab zum Bahnhof, da wir gegen 8 Uhr nach Hakata fahren würden. Der Shinkansen stand schon bereit und wurde vom Säuberungspersonal ie immer auf Vordermann gebracht. Nach noch nicht einmal 2 Stunden Fahrt waren wir in Hakata und schon gegen 10 Uhr im Hotel, wo wir unser Gepäck abgaben, die Touristeninformation besuchten und uns dazu entschieden den Ohori Park und den dortigen japanischen Garten zu besuchen. Der Park ist ein riesiges Erholungsgebiet in Fukuoka und der kleine japanische Garten setzt durch seine kompakte Größe Akzente. Wir entschieden uns über die kleinen Inseln zu gehen, durch die Mitte des Sees und dann den japanischen Garten zu besuchen. Es war eine Wohltat da von den Geräuschen der Großstadt nichts zu hören war, nur das quaken der Enten und das Plätschern von Schildkröten brach durch die Stille. Dieses war im japanischen Garten anders. Dort gab es zwar auch Kois (Karpfen), aber dort waren zum Zeitpunkt unseres Besuches auch drei Fotografen mit 3 Päarchen und Assistenen zum Fotoshooting unterwegs. Diese störten zwar nicht, waren auch kein ungewohntes Bild, da die Päarchen in traditioneller japanische Kleidung angezogen waren, aber wir mußten schon immer etwas aufpassen nicht ins Kamerabild zu laufen.
MIttlerweile war es gegen 14:00 Uhr und wir fuhren ins Hotel zurück, um dort zu duschen und uns frisch zu machen. Hiernach ging es nach Tenjin und den kleinen Imbißbuden, die am Fluß zur Abendstunde geöffnet sind.
Diese fanden wir nachdem wir die Innenstadt erkundet hatten und beim bekannte Ramen-Shop Ichiran die prämierten Ramen aßen. Der Weg zum Essen wurde aber durch eine Befragung erstmal verlängert, da wir gefragt wurden wieviel Öl oder Knoblauch wir bevorzugen, ob es mild oder scharf sein sollten, sollten die Nudeln bissfest oder weich sein und ob wir Premium Chachiu bevorzugen würden. Doch danach ging es endlch zum Platz und wir hatten Plätze direkt an der Theke jedoch mit Sichtschutz, wo wir noch nicht einmal die Bedienung sehen konnten. Uns war dieses bekannt gewesen, das jedoch zu erleben war eine völlig andere Erfahrung. Als das Essen dann kam merkten wir, daß regulär schon recht scharf war. Alex und ich hatten da so einige kleine Probleme während des Essen mit dem Schlucken, gut das es eine Leitung mit Wasser gab.
Nach Abschluß des Mahles ging es dann auf die Suche nach den Buden, die wir dann auch fanden. Es waren zwar nur um die 10 Buden, jedoch hektisch und gut besucht. Einige Buden hatten Anwerber die die Kunden zu den Sitzen locken sollten. Da wir schon gegessen hatten, entschied mich dagegen mich hier hinzusetzen und wir fuhren zurück zum Bahnhof in Hakata um Wasser zu besorgen. Dies erwies sich als schwierig, da es hier nach längerer Suche nur 2 kleine größere Kioske gab, obwohl Supermarkt eher zutreffend würde, wenn die Preise nicht so hoch gewesen wären. Als wir dann im Hotel ankamen entschied ich mich dazu noch einen Spaziergang zu machen und machte mich auf den Weg die Gegend zu erkunden, bei der ich Canal City und den entgegengesetzen Yodobachi besuchte. Zurück im Hotel ging es unter die Dusche und dann langsam schlafen. Ich war geschafft.

Kommentar von Alex:
Der Weg nach Hakata war recht stressfrei ausser das ich eben wieder mein schön Zimmer wieder aufgeben musste und die doch recht frühe Abfahrt war wieder etwas anstrengend da ich mich einfach nicht an die andere Zeit gewöhnen kann. Beste Zugfahrzeit (zum schlafen) ist zwischen 9-14Uhr  weil ich da recht müsde bin.
Der Ohori Park ist im Gegensatz zu Deutschland ein riesiger Unterschied, dort erholt man sich mit Sicherheit besser als in manchen Stadtparks bei uns.
Selbst der Weg um den Teich rum wurde für alle Arten von Sport bedacht. Gehen, Radfahren, Laufen. Letzterer mit dem gleichen Belag wie auf Laufbanen üblich. Markierungen rund um den Park. Zwei schön ausgestattete Spielplätze.

Die Stadt selbst auch die Einkaufsmeilen gefallen selbst mir recht gut, weil auch dort nicht mit freier Fläche gespart wird. Gleiches gilt auch für die Metro.
Definitiv sehr modern aufgebaute Stadt die einiges zu bieten hat und auf jeden Fall ein Besuch wert ist

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:

Anzahl Bilder:

Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km

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