j2015-05-22 Kanazawa

Allgemeine Unternehmungen:
Kanazawa Castle & Kenroku-en

Kommentar von David:
Dieser Tag stand ganz im Zeichen eines der 3 schönsten Gärtens in Japan. In Kanazawa befindet genau einer dieser Gärten. Kenroku-en.

Morgens nach dem Aufstehen wollten wir so früh wie möglich den Garten erkunden, da der Tourismus seit der Eröffnung der neuen Shinkansen-Strecke bis Kanazawa massiv zugenommen hat, wie wir dieses am Vortag bei unser Ankunft am Bahnhof von Kanazawa feststellen konnten. Zu Fuß sollte eigentlich alles gut erreichbar sein, aber es empfiehlt sich doch auf die Busse zu setzen, die sogar verschiedene Strecken fahren, um die Touristenspots anzufahren. Wir hingegen gingen zu Fuß und waren dann auch nach ca. 40-45 MInuten vom Hotel entfernt dann bei einem der vielen Eingänge zum Garten. Auch hier war es voll. Eine thailändische Gruppe war mit uns dabei den Garten zu betreten und war dann gleich fleißig am fotografieren und Selfies machen.

Bei diesem Garten stellte sich gleich ein Problem bei Betrachtung der Übersichtskarte ein. Der Garten war erstmal größer, als das was wir bisher betrachten konnten, das störte jedoch nicht wirklich, aber die vielen Wege machten es unmöglich eine genaue Route zu planen. Wir haben uns trotzdem Mühe gegeben viel von den Eindrücken in unseren Fotos einzufangen.

Bestehend aus mehreren Teichen, Gehwegen, Bächen, Wasserfällen und Bäumen und Blumen zeigt der Garten die schönsten Seiten Japans. Viele Details fallen einem beim 2 Blick auf, wie versteckte Bäche, Statuen, Toriis und auch Fische, die sich meist ein sicheres Versteck gesucht haben. Der Garten selbst liegt auf einer Anhöhe, sodaß man auch die umgebende Landschaft bzw. die Stadt von dort fotografieren kann.

Die kleinen Bäche durchziehen fast das ganze Gebiet und es gibt vielerlei Möglichkeiten sich hinzusetzen und die Landschaft zu genießen. Da wir an einem sehr sonnigen Tag da waren, versuchten wir viel im Schatten zu verbringen, was im Endeffekt zwar eine gute Idee war, aber zu guter Letzt trotzdem dafür gesorgt hat, daß wir wieder einmal mit einem Sonnenbrand gesegnet waren.

Nachdem die meisten Touristengruppen weg waren, wurde es ruhiger im Garten und Alex und ich konnten mehr und mehr die Schönheiten und Details des Gartens in uns aufnehmen. Wie zum Beispiel Kois die in einigen der Teiche zu finden waren, ein Kranich der dort seine Mahlzeit suchte und sogar eine Wasserfontäne.

Als nächstes stand das Schloßgebäude an und die Umgebung, die zwar schön und weitläufig war, aber mit dem Garten nicht wirklich mithalten konnte. Jedoch gab es auch hier kleine Details die den Weg mehr als interessant gestalteten, wie ein schön gepflegte Pausenfläche, ein Museum in der Burg, das die verwendeten Bautechniken und die Geschichte erklärten und am Beginn der Anhöhe ein kleiner aber auch sehr schöner Garten, der etwas freier und sonniger war, als der Garten zuvor.

Da wir beiden nach den vielen Stunden in der Sonne eine Pause brauchten, machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel, um uns aufzufrischen, dort angekommen mußte ich mich mal wieder mit meiner Bank in Deutschland in Verbindung setzen, um meinem Unmut Luft zu machen, daß meine Karten auch dieses Jahr nicht wieder akzeptiert wurde bei der japanischen Post. Das Gespräch war enttäuschend und man konnte mir keine vernünftige Auskunft geben, sodaß ich mich im Internet informieren mußte und rausfand, daß europäische Maestro-Karten generell hier gesperrt sind und nur bei der 7Bank (ATM im Seven Eleven), Mini Stop und bei der Aeon Bank Geld abeheben können. Sehr traurig, daß meine Bank und der deutsche Bankenverband solche Informationen nicht parat haben.

Nach der wohlverdienten Pause entschieden wir uns die Reservierungen für die morgige späte Anreise nach Tokio zu streichen und früher zu fahren und wir hatten Glück, es gab noch freie Plätze. Danach machte ich mich alleine noch auf den Weg die Umgebung um den Bahnhof zu erkunden und kehrte schlußendlich bei Sushi Zanmai ein, um Mittag zu essen, da ich enttäuscht über die von der Tourismusübersichtskarte beworbenen Einkaufsstraße war. Nach einer Stärkung ging es zurück ins Hotel, wo ich dann die restliche Zeit mit Alex verbrachte und wir uns langsam für die morgige Abreise bereit machten.

 

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:
David: Sushi
Alex: nix

Kommentar von Alex:
Der Tag begann heute mit einen Ausflug in einen der besten Gärten Japans den Koraku-en.
Dieser verdient wahrlich seinen Titel zu recht. Man kann tausende von Fotos machen und trotzdem findet man immer wieder neue Details. Das gleiche gilt für Videos. Wenn man denn noch die verschieden Jahreszeiten mit nimmt lohnt sich ein Besuch immer. Man kann aber nur sagen. Ein Besuch sollte morgens bis vormittags erfolgen in der Tourismuszeit. Da dieser so bekannt ist, ist der Besucherandrang dementsprechend gross, und das sogar in der Woche.
Gerade die nicht japanischen Gäste sind nicht zum geniessen hier sondern viel zum Selfie „schiessen“ dort, was doch ein wenig die Stimmung trübt. Besonders am Wochenende würde ich es gänzlich vermeiden ein solchen „Spot“ aufzusuchen.

Beim Kanazawa Castle hat ich dann doch leider meine Grenze erreicht, und war einem Sonnenstich sehr nahe. Dies ist hier sehr leicht möglich weil man durch den hier herschenden Wind die Wärme von oberen nich mitkriegt. Ausserdem konnte ich gestern das erste Mal meine Fleece Jacke benutzen.
Also brauchte ich folge dessen doch erstmal eine Auszeit.

 

Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss: 17km? 

Schreibe einen Kommentar