j2015-05-17 Hiroshima

Allgemeine Unternehmungen:
0937 Abfahrt nach Miyajima
Frühstück im MomijiPark Aufstieg zu Fuss auf Mt Misen diesmal die andere Seite.
Bekanntschaft mit Jolanda
Rückkehr ins Hotel
Essen im Sushi Tei und „kleinen“ Plausch im Cafe Kurashiki

Kommentar von David:
Heute ging es auf die Insel zu dem Berg, der uns 2010 an unsere Grenzen gebracht hatte. Schon früh morgens war ich wach und wartete darauf, daß mein Mitreisender aufsteht, damit wir frühmöglichst zur Insel kommen. So schaften wir es auch mit der 2. Fähre des Tages um 9:25, nach einem Frühstückseinkauf bei „Little Mermaid“ und einer 30 minütigen Fahrt mit der Sanyo JR Linie, nach Miyajimaguchi zukommen.

In den letzten Jahren hat sich hier für den internationalen Tourismus sehr viel getan. Diesmal waren deutlich mehr ausländische Besucher zu sehen, viel mehr Shops waren geöffnet, zum ersten Mal sahen wir hier Taxis, es gab mehr Übernachtungsmöglichkeiten denn je und zum guten Schluß waren fast alle Dinge in Englisch ausgeschildert.

Nach einem Spaziergang über die Einkaufsstraße und den obligatorischen Fotos vom Torii im Wasser und dem Itsukushima Schrein, ging es diesmal auf eine anderen Aufstiegsstrecke zum Mt. Misen, den wir letztes Mal nicht erklommen hatten. Die ersten 300 bis 400 Meter auf der Strecke sind sehr angenehm zu gehen und die Landschaft ist mit das schönste was wir bisher gesehen haben, außerhalb eines botanischen Gartens. Überall gab es Sitzgelegenheiten, Toiletten und kleine Wasserfälle. Da wir aus 2010 scheinbar nichts gelernt hatten, lehrte uns auch diesmal der Berg, daß die Streckte nach oben mit vielen Stufen und Steigungen gesegnet sind. Unterwegs wurden wir deshalb auch von einigen jüngeren und älteren Herrschaften überholt, die auch sichtbar fitter als meine Person waren. Nach einem wirklich beschwerlichen Aufstieg, bei dem wir sehr nette Japaner kennenlernen durften, die uns anfeuerten und mit denen wir leicht kommunizieren konnten, kamen wir auf ca. 400 Meter Höhe an die Gabelung zur Seilbahn und der Aussichtsplatform. Persönlich war ich an meinen Grenzen angekommen, wollte aber nicht klein beigeben, damit nicht alles umsonst gewesen wäre. Nach weiteren 140 Meter beschwerlichen Aufstieg kamen wir dann am Berggipfel an und machten uns auf die Aufsichtplatform, um die Aussicht zu fotografieren. Diese ware atemberaubend, weil man sehr weit sehen konnte und einen 360 Grad Überblick hatte.

Nach einer Pause unter der Platform in einem Restbereich, indem ich mich erstmal hingelegt hatte, ging es zurück zur Biegung. Bevor wir jedoch heruntergingen lernten wir durch einen netten Zufall eine Schweizerin kennen, mit der wir den größten Teil des Nachmittags und des Abends verbringen sollten.

Als wir die Fahrt mit beiden Seilbahnen und den Weg zurück zum Itsukushima Schrein zurückgelegt hatten, fanden wir den Schrein und das Torii in perfeckter Begehung vor, da es mittlerweile Ebbe ware. Hier konnten wir nach Herzenslust Fotos von der Gegend machen und gaben uns dabei gegenseitig Tipps was man in Japan alles so erleben kann. Zurück ging es dann über die Einkaufsstrasse, wo ich mir ein Matcha-Vanille Softeis leistete und wir dann mit der Fähre und dem Zug zurück nach Hiroshima fuhren.

Nachdem wir getrennt in unseren Hotels eine Pause eingingen, gingen wir gegen 19:00 Uhr gemeinsam kurz im Sogo Department Store einkaufen und entschieden uns dann Sushi zu essen, im Sushi Tei, einer lokalen Sushi Restaurant Kette. Dieses war mit das beste Sushi, was ich bisher in Japan genießen konnte. Deutlich schmackhafter als das was ich bisher als Sushi essen durfte. Die Balance war ausgewogen und ich probierte sogar mehr als nur Thunfisch und mein Lieblings-Sushi „Tamagoyaki“. Was noch überraschender war, war das wir um die 20 Euro pro Person gegessen und getrunken hatten und satt waren. Dabei stellte sich heraus, daß unsere neue schweizer Freundin eine sehr angenehme und interessante Gesprächspartnerin war und wir einen spannenden und lustigen Abend genoßen, den wir mit einem Abschlußtrunk im Cafe Kurashiki. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, ging es zurück ins Hotel. Unsere neue schweizer Freundin fuhr leider schon am nächsten Tag weiter nach Kyushu.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:
Sushi Tei

Kommentar von Alex:
Auch dieses Mal hat mich Miyajima nicht entäuscht und war die Reise wert. Eine andere Strecke nach oben mit vielen interessanten Motiven. Früstück in so einer Umgebung macht nochmal soviel Spass als irgendwo anders. Etwas anders als bei David fand ich den Aufstieg als nicht so beschwerlich ausser die steilen geraden Abschnitte ohne Treppen. Wobei 505m für ein geübten Wanderer ein Klacks sind. Im letzten Abschnitt der Strecke hatte ich überhaupt gar keine Probleme mehr. Das gleiche am Abend. Die Nachwirkungen kamen erst am folgendem Tag wobei das sich nur in Erschöpfung nicht Muskelkater auswirkte.

Für die Leute die den Aufstieg scheuen oder auch Höhenangst haben sollten trotzdem den Momiji Park besuchen, weil dieser sich in jedem Fall lohnt und noch relativ leicht erreichbar ist ohne die grossen Höhen in Angriff zu nehmen

Auch der Rest des Tages bzw. Abend gestaltete sich durch unsere Begleitung recht angenehm^^  Es ist schon schön sich mit mehr als nur einer Person unterhalten zu können …

Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  18,24km inc. 505Höhenmeter auf 2,7km Strecke

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