Archiv der Kategorie: J2010

Japan2010 Tag 19:Abflug

Dieser Tag war in Japan ziemlich ereignislos, da früh morgens schon der Rückflug nach Deutschland angetreten wurde. Persönlich wäre ich gerne noch viel länger im Land der aufgehenden Sonne geblieben, aber ohne Geld und Japanisch Kenntnisse, wäre dieses wohl sehr schwer geworden.
Am Flughafen in Frankfurt angekommen, ging alles sehr schnell, so daß die 3 Stunden die ich eingeplant hatte, bevor unser Zug fuhr, viel zu lange waren und wir uns gegenseitig auf die Nerven gingen. Auch die Nachricht am Frankfurter Hauptbahnhof, daß die Züge aufgrund eines Unfalls alle Verspätungen haben, trug zu einer misslichen Stimmung noch sein letztes bei. Jedoch hatten wir Glück und durften dann doch einen der früheren Züge nehmen und fanden sogar noch einen Sitzplatz ganz vorne im Zug.

Geplante Ankunft ca 20:00Uhr in Hannover. Wirkliche Ankunft: Kurz vor Mitternacht.
Fazit: Die Reise war zwar teilweise anstrengend und auch sehr naß, aber wir würden es immer wieder tun.

Japan2010 Tag 18: Narita

Bei jeder guten Planung kommt es leider doch immer vor, daß, obwohl man sich gut vorbereitet hat, es doch zu Fehlern kommt auf die man nicht gefasst war. So einen Tag erlebten wir heute.

Morgens früh ging es, nachdem wir unsere Pakete zur Post gebracht hatten, auf zum nächsten Bahnhof, um nach Narita ins letzte Hotel unserer Reise zu fahren. Wir hatten uns extra vor Ort informiert, hatten aber leider vergessen, daß man nicht nur bei Antritt der Fahrt Geld für das Ticket bezahlt, sondern auch wenn man aussteigt. Leider war uns nicht bewußt, daß das Hotel nicht in der Nähe des Narita Bahnhof war, sondern in der Nähe des Flughafens, so daß wir einen „halben“ Tag verloren durch die Wartezeit im Narita Banhof.

Nachdem wir dann endlich am Flughafen angekommen waren ging es sofort zum Busbahnhof, um dort den Hotelbus zu nehmen, der leider kurz vorher abgefahren, so daß auch hier wieder einige Zeit warten mußten. Als wir dann im Hotel ankamen entschieden wir uns noch dazu den Bus zu einem Einkaufszentrum zu nehmen, um einige Besorgungen zu erledigen.

Die Aeon Mall befindet sich zwischen dem Flughafen und Narita. Zu unserer Überraschung fanden wir dort auch einen Book Off, der aber diesmal mehr zu bieten hatte als nur CDs, DVDs, Mangas und Bücher. Dieser verfügte über Kleidung, Spielzeug, Elektronik, Schmuck, Merchandise, etc. Wir mußten uns sehr zurückhalten Geld auszugeben. Insbesondere da wir nach kurzer Zeit merkten, daß wir Hunger hatten. Das Einkaufszentrum bot verschiedene Restaurants an im Food Court, sodaß ich (David) mich für Yakisoba entschied und Alex für Ramen. Danach haben wir die Mall erkundigt, den 100 Yen Store und einen riesigen Supermarkt gefunden, indem es dann noch einmal Geld auszugeben gab.

Japan2010 Tag 17: Mikata (Ghibli Museum) und Ikebukero

Dies ist mit einer der schönsten Tage gewesen. Gleich morgens ging es auf nach Mikata, wo sich das „Ghibli Museum“ befindet. Nach einem „kleinen“ Fußmarsch vom Bahnhof aus erreichten wir das Museum und mußten feststellen, daß dieses völlig anders war als erwartet. Die Räumlichkeiten sind unterschiedlich gross gebaut. Insgesamt ist das ganze Gebäude sehr abstrakt gebaut um die Fantasie der Besucher anzuregen. Das ist ist auch der Grund warum man nur mit Vorbuchung einer Karte aus Deutschland hier auch reinkommt.

 

Es wird immer nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern zugelassen damit die Gäste auch ihre Fantasie noch entfalten können. Fotografieren innerhalb des Museums ist untersagt aus denselbigen Gründen.

Auch wenn es sicher zum Teil dazu dienen mag das dieses Museum auch lange Zeit noch Gäste hat, ist es nur verständlich. Für die kleinen aber auch die großen „Träumer“ der Ghibli Welt ist dies ein Schlaraffenland. Für Erwachsene eine Reise zurück in Ihre Kindheit. Die Räume sind liebevoll gestaltet und das Gebäude hat außen sowie innen viel grün. Es gibt sogar einen Kaffeeterasse, wo man bei gutem Wetter Essen und Trinken kann.

 

Nachmittags ging es dann zurück nach Ikebukero einen kleinen Spaziergang durch die Nachbarschaft zu machen. Nach dem Besuch des ortsansässigen Animate ging es dann in das Einkaufszentrum „Sunshine City“, wo wir auf einen kombinierten Ghibli-Disney-Store traffen, der uns doch sehr faszinierte. Leider war auch hier im gesamten Gebäude das fotografoeren untersagt.

Japan2010 Tag 16: Ikebukero und Shinjuku

Der Tag fängt leider mit Regen an. Dadurch wurde der heutige Trip nicht wirklich interessant und wir haben Ikebukero und Shinjuku leider nicht von den besten Seiten kennengelernt. Ein Taifun fegte über Japan und legte zum Teil auch den JR Verkehr lahm.

 

Hier nochmal kurz „Hachiko“  im Regen.
Jeder der City Hunter kennt, weiss auch wer er war.^^

 

 

 

 

Abends haben wir uns doch noch durchgerungen den „Mulan“ in Akihabara aufzusuchen um noch nach „Schätzen“ aus dem Dorama Bereich zu stöbern.Mulan

Japan2010 Tag 15: Tokyo – Kawagoe,Ikebukero


09:50Uhr Auschecken im Hotel in Asakusa
10:00Uhr Sakura Hotel Ikebukero Gepäck zwischenlagern, dann Aufbruch nach Kawagoe
Manchmal ist auch schön mit einer Bummelbahn die Gegend zu erkunden und da Kawagoe in der Nähe von Tokio liegt, war es klar, daß ich dort unbedingt hin möchte. Der wichtigste Grund für mich (David) war aber die Süßigkeiten-Strasse, von der ich schon viel gesehen und gehört habe. Mit vielen alten Geschäften, die den Kindern das Leben versüßen. Die Fahrt dorthin war jedoch sehr lang, sodaß wir vor Ort uns spurten mußten, um wenigstens noch etwas von dem Ort erkunden zu können. Schon am Bahnhof wurden wir abgefangen und direkt zur lokalen Touristeninformation geleitet, wo wir einige Unterlagen bekamen, bevor wir endlich die Einkaufsstraße entlang schritten, um unserem Ziel endlich näher zu kommen.

Anm. von Alex:
Auch wenn Kawagoe nicht so wahnsinnig viel zu bieten hat, ist es dennoch ein Besuch wert. Genaue Infos sollte man sich trotzdem vrher und vor rt besorgen. Wie oben schon ertwähnt ist man dort seeehr gastfreundlich zu Ausländern. Nicht nur Bahnhof sondern auch in der ganzen Gegen war dies zu spüren.

17:30Uhr Checkin ins Hotel
Hier in Ikebukero mussten wir auch unsere erste „Pleite“ erleben mit dem Sakura Hotel. Es mag ja sein, das dieses Hotel in den Augen der Amis ein sehr schönes Hotel ist, aber für uns war es bisher das schlechteste. Gegen Sauberkeit und Personal ist nichts auszusetzen, aber das „Ambiente“ im Jugenherberge Stil war doch dann nicht ganz was wir uns vorgestellt hatten. Nichts gegen Jugendherbergen, ich fand die japanischen bis auf kleine Ausnahmen sehr gut, aber dieser Mix zu dem Preis … naja.

Japan2010 Tag 14: Tokyo – Asakusa,Shibuya,Ebisu

Da wir auch einen Tag mal nichts tun wollten, war dieser Tag zur freien Verfügung, so daß wir uns aufgrund des regnerischen Wetters dazu entschlossen, den Meiji Temple zu besuchen. Der Weg dorthin führt durch eine wunderschöne Waldlandschaft. Wäre das schlechte Wetter nicht gewesen, wäre es sicherlich noch schöner gewesen.

Anm von Alex:

An diesem verregneten Tag war die Motivation natürlich eine andere als sonst. Alles was wir machen wollten viel förmlich ins Wasser.
Ein nicht so gut gelaunter David der nicht richtig gefrühstückt hatte, tute sein übriges. Ich darf mich da ja leider auch nicht ausnehmen, da ich ja auch genug Depri Phasen habe. Naja also was machen. Nach dem Meiji Schrein war Akihabara nochmal kurz dran. Dann kleiner Zwischenstopp im Hotel. Meine Regenjacke hatte zwar gehalten, die Hose war aber komplett durch. Eins der Dinge was ich an dem Tag kaufte war ein typischer Standard Regenschirm der Japaner.
Dann etwas Essen gehen, Wäsche waschen im Hotel, Kleiner Einkauf im Combini und den nächsten Book-off aufgesucht.

Japan2010 Tag 13: Tokyo – Asakusa,Akihabara


9:35Uhr – Aufbruch nach Akihabara bis ca 15Uhr
Diesen Tag werden wir sicherlich nicht vergessen. Wir hatten über Akihabara schon viel gelesen, gehört und auch gesehen, aber diesen Ort real zu erleben ist eine völlig andere Erfahrung. Bunt, laut, schrill sind nur einige der Adjektive die uns während unser Erkundungstour einfielen. Theoretisch hätte man alle in der deutschen Sprache verfügbaren Adjektive an diesem Ort verwenden können. Einerseits die vielen Shops für Technik, Elektronikartikel, andererseits die vielen Anime-Shops und Maid-Cafes. Vielerlei Second-Hand-Läden, die alles anbieten was das Herz eines Otaku höher schlagen lässt.
Bei all den verschiedenen Eindrücken, waren wir jedoch auch etwas enttäuscht. Das Anime-Museum, welches sich in einem der Hochhäuser direkt an der Bahnstrecke kurz hinter dem Bahnhof befand, stellte sich als ein großer Raum, mit mehr Merchandise als Museumsstücken heraus. Jedoch gegenüber liegend des Gebäudes über die Brücke befand sich ein Gundam Cafe, welches von außen sofort erkennbar war. Die Enttäuschung konnten wir jedoch sehr schnell in einem der Second-Hand-Läden für DVDs, CDs, etc. vergessen, wo wir im Endeffekt die meiste Zeit des Tages verbrachten.

Anm. von Alex:
Ja, Akihabara ist schon ein interessanter Ort. Gerade eben auch für Fans von Elektronik, wobei es da soviele kleine Seitenstrassen gibt die man erforschen könnte. Das Anime Museum ist wahrscheinlich für japanisch sprechende Touristen interessanter, und sicher gibt es dann noch einiges mehr was man dort sehen kann. Ausserdem muss man ja sagen das bei uns das Interesse an Animes etwas abgeflaut ist.
Dieser Tag war übrigens einer meiner Depri Tage, warum auch immer. Deswegen ist David später noch alleine durch die Gegend zum Tokyo Tower gezogen.

Japan2010 Tag 12: Tokyo – Asakusa,Odaiba


Am frühen Morgen ging es weiter von Yokohama nach Tokio, der letzten Etappe dieser Reisetour. Geplant war einige Stadteile von Tokio näher kennenzulernen und dort wichtige Sehenswürdigkeiten hautnah zu erleben. Unser erster Stop war dabei Asakusa. Nachdem wir im Hotel unser Gepäck abgegeben haben, ging es auch schon zu Fuß auf die Strasse, um einerseits die Gegend zu erkunden und herauszufinden, wo es etwas essbares gab und wie weit die U-Bahn-Stationen entfernt waren. Doch das Ziel unseres 1. Tages in Asakusa war der Bootssteg von „Tokyo Cruise“. Von dort ging es dann auf dem Flußweg nach Odaiba, um die für uns sehr bekannte Wangan Police Station zu besuchen und dort eine kleine Shopping-Tour zu machen. Das Wetter war zwar nicht mehr so gut wie bei unserer Ankunft, aber trocken, was unserem Tatendrang sehr entgegenkam, so daß wir die künstliche „Insel“ in einem vormittag und nachmittag gut erkunden konnten. Für den Rückweg entschieden wir uns dann doch die Monorail zu nehmen. Diese ist von Odaiba nach Shimbashi komplett automatisiert heisst ohne Fahrer, gut für den David der dadurch die komplette Fahrt von der ersten Reihe aus mit seinem Camcorder aufzeichnen konnte.

Einer der wohl schönsten Stadteile Tokios ist Asakusa. Der älteste buddistische Tempel Tokios, der Senso-ji in Asakusa, ist besonders durch seine Einkaufsstrasse und die riesige Laterne (chochin) am Eingang zur Tempelanlage. Diese befindet sich in mitten des geschäftigen Einkaufsviertels und es vergeht kein Tag wo an diesem Ort Ruhe einkehrt. Er ist nicht nur ein spiritueller Ort, sondern auch eine Sehenswürdigkeit, die man unbedingt gesehen haben muß, wenn man Tokio besucht.

Anm. von Alex:
Odaiba selbst ist auf jeden Fall bei schönen Wetter einen Besuch wert. Jedoch sollte man sich etwas festes dort vornehmen, weil man dort sehr viel Wegezeit opfern kann durch reines erkunden der Gegend.
Asakusa ist eine schöne Gegend mit historischen alten Charakter. Grösster Wermutstropfen dort ist leider, das dies auch alle ausländischen Touristen wissen, und dementsprechend ist die Gegend übervölkert damit.

Japan2010 Tag 11: Yokohama


Einer der schlimmsten Fehler die man bei einer Reise machen kann ist, wenn man einem der besuchten Orte zu wenig Zeit beimißt. Diesen Fehler haben wir besonders in Yokohama zu spüren bekommen. Die Zeit war mit 1,5 Tagen viel zu gering bemessen und wir haben deshalb viele Ziele die wir ansteuern wollten, zeitlich nicht besuchen können.

Darunter auch:

  • Queens Square Yokohama (Nähe Minatomirai Station)
  • Motomachi Shopping Street (Nähe Motomachi-Chukagai Station)
  • Minato Mirai 21 (Landmark Tower 21)(Nähe Minatomirai Station)
  • Matsuri Museum

Zwar konnten wir morgens gleich einen kleinen Spaziergang durch Chinatown machen, jedoch war um diese Uhrzeit der Stadteil wie eine Geisterstadt. Keine Geschäfte und Restaurants hatten zu diesem Zeitpunkt geöffnet. Dafür konnten wir einen ausgiebigen Spaziergang am Meer machen, welches sich vor der Toren von Chinatown befand.

15:02Uhr Aufbruch nach Asakusabashi ins Hotel
Anschliessend mit der Negishi Line nach Akihabara

Anm. von Alex:
Zumindest kann man sagen, das wir die Zeit an dem Tag soweit es ging, voll ausgenutzt haben. Für 2013 haben wir Yokohama mit wesentlich mehr Zeit wieder auf dem Programmplan.

Japan2010 Tag 10: Yokohama

09:28Uhr Abfahrt nach Yokohama
09:57Uhr Zum Hotel, dann Shinsugita mit JR Yokohama Line, von dort nach Hakejima mit der Sea Paradise Line
17:00Uhr Ramen Museum

Am heutigen Tage ging es weiter nach Yokohama. Nach einer kurzen Bahnfahrt mit dem Shinkansen und daran angeschlossen einer Fahrt mit der U-Bahn erreichten wir in Yokohama unser Hotel wo wir unser Gepäck liessen, um darauf weiter zum Hakejima Sea Paradise weiterzufahren, dem bekannten Aquarium und Theme Park in Yokohama. Der Eintritt ist definitiv sein Geld wert. Die Meeresbewohner, die dort vorgestellt werden, sind gerade im europäischen Raum, nur teilweise bekannt, so daß es gerade für Tierliebhaber eine Fülle an Spezien gibt, die man so nahe bisher noch nicht sehen konnte. Natürlich gibt es dort auch Polarbären, Pinguine, Delfine und andere Meeresbewohner zu sehen, die teilweise in Shows ihr Können unter Beweis stellen. Welche Tiere vor Ort dort gesehen werden können, können unter dem Link zum Hakejima Sea Paradise gefunden werde.
Am Ende dieses ereignisreichen Tages ging es dann abend zum Ramen-Museum welches sich in der Nähe des Shin-Yokohama Bahnhofs befand. Geplant war dort sich nicht nur das Museum anzusehen, sondern auch die Speziliatäten, welche sich im Untergeschoßs befanden, zu testen. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen mindestens zwei verschiedene Ramen zu essen, mußten aber, aufgrund der Portionsgröße, schon nach der 1. Mahlzeit kapitulieren. Es ist wirklich fantastisch, wie gesund und wie satt so eine einfache Zusammensetzung aus Suppe und Zutaten machen kann.

Anm. von Alex:
Aqua Museum – Ein Muss für „Aqua Fans“
Dolphin Fantasy – Ganz nett aber nicht unbedingt sein Geld wert, Ausserdem sollte die Tiere doch mehr Freiraum haben.
Fureai Lagoon – Tiere zum anfassen, für Kinder absolutes Highlight. Was Hygiene und Sicherheit angeht, haben sich Betreiber Gedanken gemacht.

Hakejima eignet sich nicht nur um das Sea Paradise oder die Attraktionen anzusehen.
Die Anlage selbst ist nett anzusehen. Das ganze ist als Parkanlage direkt am Wasser konstruiert. Eintritt zahlt man an den Attraktionen selbst nicht wie hier in den Vergnügungsparks. Irgendwann möchte ich doch nochmal einfach mal den Tag dort geniessen. (Vorrausgesetzt wir finden mal Zeit dazu)

Gegessen haben wir ein Soyu Wantan im Ramen Museum(sofern ich mein Gekritzel richtig deute)