Archiv der Kategorie: Chugoku

Hiroshima, Okayama, Shimane, Yamaguchi, Tottori

j2015-05-19 Hiroshima > Nagoya

Allgemeine Unternehmungen:
Stadtbummel in Nagoya nach der Pleite in Kure

Kommentar von David:
Voller Elan ging es morgens aus dem Hotel, Gepäck verstauen, Frühstück kaufen und ab nach Kure mit dem Zug, direkt am Meer vorbei. Die Strecke ist wirklich schön, leider auch viel bebaut.

In Kure angekommen, ging es gleich nach dem Bahnhof direkt zur Touristen Informationen, wo wir mitgeteilt bekamen, daß beide Museen JMSDF Museum und das Yamato Museum heute geschlossen seien. Wir hatten uns mal wieder vorab nicht informiert und die beiden Museen haben immer Dienstags geschlossen.

Da es zu heiß draußen war suchten wir in einem nahe gelegenen Einkaufszentrum Zuflucht und frühstückten. Während dessen entschieden wir uns früher als geplant nach Nagoya weiterzufahren. In Nagoya kamen wir dann auch gegen 15:25 an und machten uns schnellstens ins Hotel, damit wir wenigstens vor Ort noch einen kleinen Einkaufsbummel machen konnten. Die Innenstadt war mir ja schon bekannt aus 2007, als ich beim WCS in Nagoya das deutsche Team betreut hatte.

Um unsere Stimmung aufzubesseren fanden wir auch bei unserem Spaziergang schnell eine Möglichkeit durch einen Book Off, der in einem der Einkaufszentren lag. Jedoch war die Ausbeute auch diesmal geringer als die Jahre davor und wir hatten auch so langsam Hunger, also machten wir uns auf und fanden im Oasis 21 ein Sushi Restaurant, welches aber geschmacklich nicht ganz mit dem Sushi Tei in Hiroshima mithalten konnte.

Nachdem wir gestärkt waren, ging es ins Hotel zurück, wo wir unsere Einzelzimmer noch einmal begutachten konnten, während wir die Matratze abhörten.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:
Mal wieder Sushi …

Kommentar von Alex:
Zu Nagoya gibts nicht viel zu sagen, die Innenstad wie auch der Untergrund ist sicherlich attraktiv zum einkaufen, nur mir war es viel zu heiß und schwül dort. Die Pleite in Kure hätte man verhindern können ist aber durch die nicht richtige Vorplanung aber kein Wunder.
Merke:  1Tages Übernachtungen machen kein Spass und sind nur anstrengend.

Anzahl Bilder:

Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  11,17km

j2015-05-18 Hiroshima

Allgemeine Unternehmungen:
Shukkei Garten, Atombomben Museum, Stadt erkunden, Regentag

Kommentar von David:
Heute morgen ging es gegen 10:00 Uhr in den Shukkei-en Garten, da das Wetter im Laufe des Tages sich flüssiger verhalten sollte, was es auch ab ca. 14:00 stetig mehr und mehr umsetzte.

Der Besucher wird mit kleinen Gärten am Eingang der Anlage begrüßt und damit leicht verwirrt, bis er den wirklichen Garten betritt. Gartenanlagen in Japan sind wie ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Bereiches der Welt und je nach Blickwinkel und Umrandung des mittigen Sees verändert sich die Sicht, das Empfinden und die damit verbundenen Gefühle, die auf einen Einwirken. Unsere Fotos werden hoffentlich eine guten Eindruck wiedergeben können, wie schön dieser Garten ist und wie viel Zeit investiert wurde um diesen Garten in diesen Zustand zu versetzen.

Nach unserem Ausflug in den Garten, ging es zum Memorial Peace Museum in die Innenstadt, wo wir unser unterwegs gekauftes Frühstück auf einer Parkbank aßen und die Aussicht genießen konnten, während wir einer japanischen Schulklasse bei dem zitieren der Friedensdeklaration zuzuhören.

Als wir uns dann gestärkt hatten, entschieden wir uns das Museum zu besuchen, wo wir feststellen mußten das auch dort viele Schulklassen auf einem Ausflug waren, da vor uns ein amerikanische Päarchen einfach den Eingangsweg zurückgehen wollte und auf Englisch mit dem Wachpersonal lautstark diskutierte, daß Sie das Museum nicht genießen könnten, da es zu voll sei und das Wachpersonal sich dafür entschied, die beiden Personen gleich zum Ausgang zu geleiten.  Zum Museum kann ich persönlich nicht viel sagen, da ich das Museum in Nagasaki besser in Erinnerung habe und ein Teil des Museums in Hiroshima geschlossen ist für Renovierungsarbeiten bis 2018.

Nachdem wir aus dem Museum kamen fing es immer stärker an zu regnen und wir entschlossen uns dafür den Book Off Super Bazar zu besuchen und später im Nakau Mittag zu essen. Wir entschlossen uns dann, aufgrund des schlechten Wetters, im Hotel zu bleiben und so sind wir gerade dabei die letzten Zeilen dieses Textes zu schreiben.

Anzahl Bilder:

Kommentar von Alex:
Tja was kann ich dazu noch viel schreiben. Letztes Mal hatten wir das Museum nicht „mitgenommen“ deswegen dachte ich wenigstens das. Aber die eine Seite war ja wegen Umbau gesperrt. Es ist ja nicht so das dies ein Ort der Freude ist so wie die Leute die David schon erwähnt hatte das sehen. Hier gehts um Geschichte die nie vergessen werden sollte und an die ALLE Menschen mit dran Schuld sind und nicht nur irgendein Volk. Das was ich gesehen habe hat mich wieder ein wenig darin erinnert aber das Mahnmal in Nagasaki hat mich noch um einiges mehr innerlich bewegt und berührt. Da kann ich David nur Recht geben.

Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  8,86km

Shukuei-en Garden

 Atomic Bomb Museum

j2015-05-16 Hiroshima

Allgemeine Unternehmungen:
0936 Abfahrt nach Hiroshima
1126 Ankunft
Stadtbummel , neue Mall erkundet

Kommentar von David:
Heute wurde einmal wieder früh aufgestanden. Schon um 9:36 wollten wir nach Hiroshima (Hiro no Shima) weiterfahren, damit wir den Tag noch nutzen konnten. Als erstes ging es jedoch daran, erstmal zu frühstücken. Also besorgten wir uns Proviant und machten uns auf den Weg in den Wartebereich und Alex und ich machten getrennten Erkundungstouren, um noch weitere Lebensmittel zu besorgen. Nachdem wir dann pünktlich in unserem Zug saßen und kurz danach in Shin-Osaka umgestiegen waren in den 2. Zug unserer Reise, ging es erstmal ans Frühstücken. Wir saßen in dem einzigsten Wagen mit 1. Klasse-Sitzen im Shinkansen und dieser war nur einen halben Wagen lang. Nachdem wir uns gestärkt hatten, hörten wir erstmal ein bißchen Musik und waren dann gegen 11:26 in Hiroshima am Bahnhof, wo wir uns sofort auf den Weg ins Hotel machten.

Angekommen fanden wir wohl mit eine der kleinsten Lobbys die wir je gesehen hatten. Das Tokyo Hotel in Kyoto war schon etwas anders aufgebaut, als was man so kennt. Die Lobby befand sich im Untergeschoß auf der linken Seite mit einem Geschenkeshop und auf der rechten Seite befanden sich mehrere Restaurants und Cafes. Das Flex Hotel in Hiroshima übertraf es aber in der Struktur. Nachdem Eingang waren wir in einem Cafe indem ein kleiner Bereich als Lobby aufgebaut war. Das Cafe hat einen schönen Ausblick auf den Fluß und gehobene Küche. Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns sofort auf den Weg, da ich eine Einkaufsstrasse entdeckt hatte, die mein Interesse geweckt hatte. Außerdem konnten wir sowieo erst um 15:00 Uhr in unsere Zimmer.

Nach einem Streifzug zur Einkaufsstrasse, die sich als Enttäuschung herausstellte, da dort fast alle Geschäfte auf Dauer geschlossen waren und wir auch sonst vom Design des Gebäudes nicht überzeugt waren, machten wir uns zu einem benachbarten Park, der neben dem Hiroshima Castle war, für eine Pause und genoßen die Aussicht. Danach machten wir noch einen Ausflug in Richtung Innenstadt, zum Sogo Department Store der verschmolzen mit dem Parcela eine direkte Verbindung zum Rihga Hotel Hiroshima hatte. Nach einer kleinen Shopping Tour durch das Gebäude entdeckten wir eine Terasse im Restaurant Bereich mit einer wunderschönen Aussicht auf das Hiroshima Castle. Dort befanden sich viele Sitzgelegenheiten und ein Spielplatz, so daß auch kleine Kinder Ihren Spaß an dem Gebäude haben konnten. Gegen Abend ging es dann noch einmal zum Bahnhof zurück, wo Alex und ich gemeinsam Okonomiyaki aßen, bzw. ich probierte. Wieder ein Gericht, daß auf meine Liste der Speisen kommt, die wir beiden mögen. Hier stellten wir fest, daß die Hiroshima Carps am Nachmittag gespielt hatten, da wir viele Fans mit Club-Outfit sehen konnten.

Nach einem weiteren kleinen Abstecher, wo wir noch mehr Fans trafen, ging es zur Hiroshima Mall, die den Namen zu Unrecht trägt. Um die drei Geschäfte und 3 Restaurants, von denen eins unsere beliebtes Curry Restaurant war, daß wir dann aufsuchten. MIttlereweile zum dritten Mal auf dieser Reise. Danach ging es direkt über ASSE im Bahnhof zurück ins Hotel.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit: 5 Minuten

Tagesmenu:
Coco Curry Half Size
Okonomiyaki

Kommentar von Alex:
An diesem Tag sollte es etwas entspannter zugehen was im Grunde ja bis auf dem Fussweg auch so war^^ Das Okonomiyaki was wir probiert haben gerade hier in Hiroshima wa für mich persönlich nicht das beste. Das was man selbst zubereiten musste, (ich weiss nicht mehr wo) war immer noch mein Favorit. Der Aufbau von modernen Malls fasziniert auch mich immer wieder aufs neue. Deswegen versteh ich auch nicht warum die Elektroinstallationen aussen besonders in Kyoto nicht so schön aussieht. Klar das man das nict alles unterirdisch machen möchten wegen Erdbeben Gefahr aber trotzdem.

Anzahl Bilder:  30 (David)
Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  14,72km

Japan2013 – 11: Okayama => Osaka

Allgemeine Unternehmungen:
Botanischer Garten, Transfer von Okayama nach Osaka

Kommentar von David:
Auch der heutige Tag fing etwas später an. Gegen 10:00 trafen wir uns vor dem Bahnhof und entschieden uns den lokalen botanischen Garten aufzusuchen der ca. 3 Kilometer entfernt war. Leider war für mich die Strecke eine Qual, da ich vollbepackt mit meinem Rucksack unterwegs war. Der Garten ist wirklich sehr schön an einem Hang gelegen, aber der Aufstieg ist leider sehr steil. Da wir nicht viel Zeit hatten ging es auch schon nach 45 Minuten zurück zum Bahnhof mit der lokalen Eisenbahn. Dort angekommen, nach kurzer Suche in das Curry-Restaurant Coco… und danach gestärkt zum Hotel, das Gepäck abholen.

Kurz vor 14:00 Uhr fuhr dann unser Shinkansen nach Osaka, wo wir pünktlich ankamen und leider feststellen mußten, daß die Ausschilderung teilweise zu wünschen übrig ließ, und wir dadurch etwas länger ins Hotel benötigten. Später fuhren wir kurz nach Osaka, um einige Dinge zu erledigen. Fündig wurden wir leider nicht nur beim Essen, sodaß wir uns in einer Bäckerei Brot und ein paar Kleinigkeiten holen mußten und auf dem Rückweg in einem Lawson einkauften. Jetzt gerade wird die Wäsche gewaschen.
Anzahl Bilder:
Videoaufnahmezeit:
Tagesmenu:
Curry mit Eieromelett und Hähnchen (Alex Stufe 3 David Regular)
Brot mit Hähnchen (David)

Kommentar von Alex:
Heute war ein so schönes Wetter das wir schon fast bereut haben nicht an diesem Tag Koraku-en anzuschauen. Ich hätte heute auch konsequent daür stimmen müssen das wir zum Botansichen Garten hin und zurück mit der Bahn fahren. Dadurch hätten wir ne Menge Zeit und Energie sparen können. Der Transfer lief problemlos bis auf die Tatsache das Shin Osaka nicht so gut beschildert ist wie andere Städte. Ohne gross hier gewesen zu sein haben die Leute hier ein ganz anderes Temperament als irgendwo anders.

 

Anzahl Bilder: 222
Zurückgelegte Strecke zu Fuss: 18,4 km

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Japan2013 – 10: Okayama

Allgemeine Unternehmungen:
Kurashiki, Okayama Koraku-en Garden, Izakaya
Bis 12:30 Kurashiki
Dann Koraku-en
Ab 17:00 Izakaya

Kommentar von David:
Heute hatten wir mit dem Wetter mehr Glück. Um 09:30 trafen wir uns mit Leif im Bahnhof und wir hörten uns Leifs Vorschlag an, was wir unternehmen könnten. Interessanterweise stellte sich heraus, daß er die gleiche Idee hatte wie wir auch: Kurashiki

Nach dem wir uns dann in einer Bäckerei gestärkt hatten, ging es dann mit der Bahn nach Kurashiki, wo wir auf direktem Weg zum Kanal gingen. Der Kanal ist wirklich sehr schön gelegen inmitten von alten Häusern, die auf den Tourismus ausgelegt sind. Da wir zu diesem Zeitpunkt Sonnenwetter hatten, obwohl es sehr kalt war, konnten wir sehr schöne Aufnahmen von der Gegend machen. Leider ist diese Ecke nicht sehr groß, sodaß wir ein bißchen die Seitenstraßen erkundeten, um kurz danach nach Okayama zurückzufahren.

Dort angekommen ging es auf indirektem Weg zum Koraku-en Garten. Wir wollten eigentlich irgendwo einkehren und etwas essen, fanden aber nichts geeignetes. Erst nachdem wir den Garten besucht hatten, gegen 17:00 Uhr, suchten wir uns ein Izakaya zum Essen.

Der Garten ist auch zur Winterzeit einen oder zwei Blicke wert. Sehr gut gepflegt und mit viel Liebe zum Detail angelegt. Der See in der Mitte ist eine besondere Empfehlung, da er von jeder Seite anders aussieht.

Für mich endete der Abend recht früh gegen 20 Uhr im Hotelzimmer, da ich Hoppy und Shochu im Izakaya ausprobierte und feststellen mußte, daß nur Hoppy wenig Alkohol hat. Das Essen war auch ein Hightlight. Es ist wirklich spannend was man alles fritieren kann. Die Japaner stehen den Schotten da nicht wirklich nach.

 

Anzahl Bilder:
Videoaufnahmezeit:
Tagesmenu: Izakaya, Fritiertes Allerlei
modified by Alex

Kommentar von Alex:
Heute ab ich nicht beizusteuern ausser das es sehr kalt heute war. Koraku ist in den anderen Jahreszeiten ein besonderen Blick wert. Eine Übernachtung ist in Okayama nicht wirklich notwendig da man Kurashiki und Koraku in einen langen Tag ohn Probleme schaffen kann.

 

Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss: 14,3km +knapp 4km mit Leif

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Japan2013 – 09: Nagasaki => Okayama

Allgemeine Unternehmungen:
Transfer nach Okayama und die Erlebnisse

Kommentar von David:
Diesen Tag werden Alex und ich sicherlich nicht so schnell vergessen. Morgens fing alles recht harmlos an. 06:45 aufstehen, fertigmachen, auschecken und zu Fuß zum Bahnhof, wo wir auch früh genug ankamen. Um 8:20 ab in den Zug, um 08:29 Abfahrt. So weit so gut. Dann jedoch gegen 09:25 hält der Zug an einem nicht geplanten Bahnhof. Es läge ein Problem vor. Nach „nur“ einer Stunde Wartezeit dann die Durchsage, aussteigen und einen Bus nehmen, der Zug hat ein technisches Problem.

Nach ca. 20 Minuten kommt dann auch der Bus, aber nur ein Bus und zwei Großtaxis für über 150 Leute, die zum nächstgelegenen Hauptbahnhof gefahren werden sollten. Natürlich gehören wir zu diesen Personen nicht, sodaß wir uns eine weitere Stunde in den Bauch stehen, mit der Versprechung das noch ein weiterer Bus kommt. Nach insgesamt 2,5h Wartezeit erscheint kein 2. Bus und uns wird vorgeschlagen, mit der Bummelbahn nach Hakata zu fahren. Wohl eine der längsten Fahrten unseres Lebens. In Tosu umsteigen nach Hakata. Dort so schnell wie möglich die Tickets gegen neue Reservierungen eintauschen. Es ist mittlerweile 13:30. Vor einer Stunde wollten wir schon in Okayama sein, wie unsere vorherige Reservierung auch uns bescheinigt. 14:04 geht es dann mit dem Sakura 556 endlich weiter nach Okayama, wo wir ohne weitere Vorkommnisse endlich ankommen.

Der erste Weg zum Hotel führt leider in die falsche Richtung. Unsere geliebte Hotelkette hat leider in der näheren Umgebung des Hauptbahnhofes 3 Hotels und wir haben uns gleich die beiden falschen ausgesucht. Gegen 16:30 sind wir endlich im Hotelzimmer und können uns mit einem guten Freund verabreden und eine kleine Runde um den Block drehen. Gegen 21:30 sind wir dann endlich im Hotel um den Blog auf den neuesten Stand zu bringen.

Persönliche Anmerkung: JR Kyushu, bzw. der kleine Bahnhof Hizen-Hama war mit der Situation völlig überfordert. Die Reaktionszeit war definitiv zu lange und auch das Problemmanagement war leider mehr als schlecht. Dies ist leider ein ganz schlechtes Beispiel für JR Kyushu und wird wohl von uns nicht so schnell vergessen. Insbesondere weil keine wirklich schnellen und effektiven Lösungen angeboten wurden.

Anzahl Bilder:
Videoaufnahmezeit: 0 Minuten
Tagesmenu:
Mittag und Abendessen: Suchi-Kaiten und Mr. Donut
Frühstück:
Bäckerei

modified by Alex

Kommentar von Alex:
Bleibt anzumerken über Nagasaki und Kyushu allgemein. DIe Leute sind sehr gastfreundlich. Die älteren Leute wünschen ein auch auf der Strasse ein guten Morgen. Bei unseren „kleinen“ Zwischenfall mit JR in Hizen Yama haben uns die Herrschaften von JR nicht informiert es gab aber einige nette Leute die uns auf Englisch über den Stand der Dinge aufgeklärt haben. Auch beim umsteigen über Tosu war dies der Fall. In dieser Art ist das bei uns nicht ansatzweise selbstverständlich Ausländer so zu helfen.

Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss: 9,34km

 

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Japan2010 Tag 06: Hiroshima

 

9:10Uhr Aufbruch zum Friedenspark
Bevor es an diesem Tag auf die Rückfahrt ging, wurde der Friedenspark von Hiroshima besucht, der an die sinnlose Zerstörungsgewalt der Atombombe erinnert, die im 2. Weltkrieg durch die USA abgeworfen wurde. Dort kann man die Überbleibsel eines der zerstörten Gebäude finden, daß durch einen Zaun vor Neugierigen geschützt wird.

Der Ort vereint die Vergangenheit mit der Gegenwart, so daß tag täglich Schulklassen aus ganz Japan dort hinreisen, um sich bewußt zu machen, welche verheerende Wirkung der Abwurf der Atombombe für Japan bzw. für die Welt hatte. Viele Grundschulkinder werden dort auch aufgefordert Touristen aus dem Ausland anzusprechen, um in englisch zu Erfragen woher sie kommen und was Sie dort machen. Auch wir wurden gefragt und ich (David) machte den Fehler der Meinung zu sein, daß ich dieses auch auf japanisch beantworten könnte. Mein Fehler wurde mir leider erst am Nachmittag auf der Rückfahrt nach Kyoto bewußt.

Nachdem wir wieder in Kyoto angekommen, unser Hotel aufgesucht hatten, uns angemeldet hatten und das Gepäck im Zimmer verstaut hatten, ging es auf Entdecktungstour um den Block, wo wir freudig einen „Book Off“ fanden, der gebrauchte Bücher, Mangas, CDs, DVDs, etc. verkauft zu wirklich sehr annehmbaren Preisen. Klar das wir dort erstmal einige Zeit verbrachten bevor wir den Rückweg zum Hotel antraten.

Fazit des Tages:

  • Sonnencreme mitnehmen nach Japan lohnt auch im Frühling(verdammt teuer dort)
  • Wieder einmal etwas zu wenig Zeit eingplant einfach nur zum „bummeln“

Japan2010 Tag 05: Miyajima(Hiroshima)

Dieser Tag war ganz und gar Miyajima gewidmet. Wir werden diesen Ausflug sicherlich nie vergessen, da wir ihn mit sehr guten Erinnerungen verbinden aber auch mit einem Fehler bei der Weg und Zeitplanung. Hierzu aber später mehr.

Nach dem Aufstehen wurde sofort der Bahnhof augesucht und die Bahn in Richtung Miyajima genommen. Bevor wir jedoch nach Miyajima weiter fahren konnten, mußten erstmal mit einer Fähre von JR übersetzen, da Miyajima eine kleine Insel im Südwesten von Hiroshima ist, die keine Verbindung zum Festland besitzt.

9:19Uhr Miyajima
Die Fahrt ist ein besonders Erlebnis, da das Schiff direkt an dem bekanntesten Wahrzeichens Miyajima vorbeifährt:

Das Torii im Wasser. (Tore aus Holz oder Stein in der japanischen Architektur)Dieses Tori befindet sich direkt vor der Küste Miyajimas vor der Tempelanlage und ist mittlerweile mehrmals neu errichtet worden. Nach der Ankunft in Miyajima machten wir uns auf die Tempelanlage anzuschauen, die sich unweit des Hafens befand. Kurz vor der Ankunft mussten wir mal wieder Bekanntschaft mit unseren Lieblings Touris machen. (Wir erkunden Miyajiima in zwei Stunden oder so…)


Nachdem wir unsere Besichtigung der Tempelanlage abgeschlossen hatten, wollten wir die Insel weiter erkunden und bewegten uns weiter westwärts. Da wir vor hatten den Hügel zu besteigen, fanden wir auf unserem Weg, abseits vom regulären Touristenweg einen Pfad mit einem Warnschild, das darauf hinwies, daß dieser Pfad ein „harter“ Weg aufwärts auf die Spitze ist. Überzeugt von unserem Elan, wandten wir uns diesem Weg zu und fanden nach einer halben Stunde heraus, daß dieses ein sichtlich schlechte Entscheidung war. Allein für den Aufstieg brauchten wir mehrere Stunden und dabei wurde der Weg mehr und mehr beschwerlicher und steiler. Als wir jedoch die Spitze des Hügels erreichten, wurden wir mit einer Aussicht begrüßt, die uns für viele Minuten erstaunen lies und wir unsere Kameras einsetzten, um die Schönheit aufzunehmen. Da wir beim Aufstieg viel Zeit verloren hatten, machten wir uns danach so schnell wie möglich auf den Rückweg, um nicht die Abfahrzeit unseres Bootes zu verpassen und die Nacht auf der Insel ohne Unterkunft zu verbringen. Da wir schon die meiste Kraft beim Aufstieg verloren hatten, stellte sich der Rückweg über den Touristenpfad als eine Herausforderung heraus und wir konnten so auf dem Rückweg leider nur kurz einen Blick in die lokale Einkaufsstrasse machen, die viele lokale Produkte und natürlich auch typische japanische Mitbringsel anboten.

Dummerweise hatten zu dieser Zeit schon wieder die meisten Läden geschlossen, so das wir bei einen unserer nächsten Trips nach Japan Miayajima nochmal auf die Reiseroute setzen werden.

Fazit des Tages:

  • Keine kleinen Huckel erklimmen ohne 1Tag mehr einzuplanen(509m)
  • Etwas mehr Flüssigkeit für unterwegs ist nicht verkehrt

Japan2010 Tag 04: Kyoto & Hiroshima

7:30Uhr Gyoen Imperial Park
Nach dem wir unser Gepäck eingepackt und danach gefrühstückt hatten, war es Zeit einen Spaziergang durch Park zu machen in dem sich auch das ehemalige kaiserliche Anwesen befindet.Dieser befand sich direkt vor unserem Hotel. Dabei mußten wir feststellen, daß sich der Park über ein riesiges Gelände erstreckte, und das „Anwesen“ dadurch recht klein wirkte was natürlich nicht stimmt.

Anm von Alex: Im Jahr 2000 war ich schon mal auf dem Anwesen des Kaisers selbst, aber leider im Schnellverfahren, weil mir eine bestimmte Person keine Zeit dafür lies. Auf jeden Fall werd ich dies noch einmal mit David zu gegebener Zeit wiederholen.

11:16Uhr
Gegen Mittag ging es dann mit dem Shinkansen von Kyoto über Shin Oasaka
nach Hiroshima. Auf der Fahrt durften wir dann einige deutschsprachige Touristen erleben, die sich leider nicht wirklich an das Reiseland angepasst hatten und dadurch bei den japanischen Mitreisenden und besonders auch uns negativ auffielen. Es ist wirklich schade, das es einige Touristen gibt, die den meisten interessierten Touristen einen schlechten Namen geben.
Angekommen in Hiroshima ging es sofort zum Hotel, welches sich wenige hundert Meter vom Ausgang des Hauptbahnhofs befand. Dort angekommen, wurden erst einmal die Anmeldeformularitäten abgewickelt und nach Abgabe unseres Gepäcktrolleys ging es erst einmal auf Erkundungstour, um das Hotel. Wobei wir zur erst, aufgrund meines großen Interesses in Einkaufszentren, bei einem Einkaufszentrum direkt gegenüber des Hauptbahnhofes in Hiroshima, ankamen. Dort waren wir fasziniert von der Fülle an Produkten, die es in Japan gibt. Wenn man sich noch nie mit japanischen Lebensmitteln, insbesondere dem Obst und dem Gemüse beschäftigt hat, wird man dort viele Dinge entdecken, die einem sehr surreal und exotisch vorkommen.

Nach einem wirklich langen anstrengenden Spaziergang entschieden wir uns erst einmal zurück ins Hotel zu gehen und dort ins Hotelzimmer einzuchecken. Das Hotelzimmer war zwar kleiner als in Kyoto, aber dafür heller und organisierter. Wir vermissten zwar die Sessel und das Sofa, aber da wir vorhatten die meiste Zeit eh außerhalb des Hotels zu verbringen, ist das doch zu verschmerzen.