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J2019 Der 7. Urlaub in Japan Part3

2019-05-28 Fukuoka>Okayama
Heute war mal wieder Umzugstag.
Eigentlich war es geplant unser Gepäck von Fukuoka vorzuschicken, da wir aber ein Appartment hatten gestaltete sich das nicht ganz so einfach wie in Hotels. Fazit daraus, Gepäck noch ein Ort weiter mitnehmen. Da wir aber mittlerweile auch mal Taxis jetzt nutzen kein Problem dachten wir. Auch da ein kleines Problem, eins zu bestellen wenn keiner vor Ort ist. Aber kurz nachdem wir unser Bleibe raus waren, kam uns doch schon eins entgegen. Auf zum Bahnhof und eine kurze Zugfahrt von knapp 100min vor uns bis Okayama im Green Car.
Angekommen in Okayama, hatten wir wahnsinnige 170m Fussmarsch vor uns bis zum Hotel.^^
Hier war heute den ganzen Tag Mist Regenwetter angesagt was sich auch bewahrheitete. Eigentlich wollten wir dadurch einen der schönsten Gärten Japans sausen lassen, aber egal.
Im Moment regnet es nicht, also Gepäck abgegeben und weil wir noch nicht einchecken konnten, gings kurzerhand doch zum Koraku-en. Kurz vor Ankunft ging es schon leicht mit Nieselregen an.
Trotz des schlechten Wetter war der Garten nicht leer. Hier konnten wir einmal lernen. Japanische Gärten sind auch bei schechten Wetter wunderschön anzusehen. Leider konnte ich mein Gimbal nicht nutzen. Letzteres ist zwar wasserfest aber meine Kamera nicht.
Nach etwa 1 1/2h fing es doch dann etwas heftiger an zu regnen, wo wir dann doch in ein kleines Teehaus im Garten einkehrten. Hier bestellten wir uns beide mal wieder jeder ein Parfait. Dieses wird mit eigenen Teefeld vor Ort produziert.
Dieses Parfait war eins der besten die wir bisher hatten. Ich will nicht sagen es war das beste Matchaeis. Aber das Parfait selbst war klasse und ist sein Geld mehr als wert.
Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, gingen wir weiter den Garten ab, zum „ablichten“. Knapp 3h verbrachten wir dort.
Dann ging es zurück ins Hotel, zum einchecken.
Nach einer Pause und umpacken . . . ging es nochmal zum Okonomiyaki essen in der Nähe.

2019-05-29 Okayama>Nagoya
Heute stand endlich mal wieder ein Umzug an.
Bei dem Hotel war Frühstück mit eingeplant, was auch ein ganz nettes Buffet bietete.
Von Curry, Reis Miso, Udon, Salat oder eben etwas westlicher, für jeden war doch etwas dabei. Einzig die Backwaren waren nicht zu empfehlen.
Dannach ging es wie immer mit dem Shinkansen weiter Richtung Nagoya. Diesmal mit einen sehr „langsamen“ Hikari der be allen Stationen Halt machte und noch einige schnellere Züge vorbei ziehen ließ.
Angekommen suchten wir zu Fuss unser Hotel auf was aber diesmal, etwas ungelegen zwischen den Gleisen knapp etwa 1km entfernt von der Station entfernt lag. Der Nagoya Prince Hotel Tower. Ein 5Sterne Hotel, was im 31Stock seine Lobby hat, und die darüber liegenden Zimmer beeinhaltet. Weiter unter befindet sich die Nagoya Convention Hall und Büroetagen.
Dort gaben wir kurz unser Gepäck ab, und machten erst einmal eine Runde durch die Stadt.
Eigentlich war nichts grossartiges geplant. Aber wie immer wurden es am Ende des Tages dann doch knapp 20000Schritte. Zwischen durch nochmal ein etwas besseren Sushi Kaiten aufgesucht für ein kleinen Imbiss.
Um ca 19Uhr rum erreichten wir dann doch mal das Hotel, wo wir dann nach kurzen Checkin bis ins Zimmer mit unseren Gepäck begleitet wurden.
Nach einer kurzen Erklärung des Wifi Netzwerk und einer Sicherstellung das wir auch alles verstanden haben, überliess man uns dann doch das Zimmer.
Die Aussicht ist einmalig und auch das Zimmer nicht überdimensioniert aber sehr gut gestaltet.
Damit war dann auch der erste Tag in Nagoya schon vorbei.

2019-05-30 Nagoya
Unseren ersten doch etwas anstrengenden Tag galt dem ausschlafen, was bei mir mal wieder nicht klappte. Um ca. 10:30Uhr entschieden wir uns doch für einen kleinen Tagesausflug. Es ging erstmal zu Fuss zurück zum Bahnhof, von dort nur eine Station weiter mit der Meitetsu Nagoya Line(Sako-mae)
Von dort sind es nur etwa 500m bis zum Museum. Der Eintritt von 500Yen ist voll iO. Dort findet man die gesamte Geschichte von Toyoda. Angefangen mit Textilverarbeitung & Maschinen bis zur der heutigen Automobil Hauptsparte mit dem Namen Toyota.
Für alle die ein bisschen sich mit Technik Geschichte begeistern können, sei dieses Museum empfohlen. Es ist im Gegensatz zu unseren Ausstellungen sehr viel interaktiver gestaltet. Überall stehen Mitarbeiter die ein ihren Bereich erklären. Fast alle Erklärungen sind auch in Englisch verfügbar, und sehr vieles auch mit Erklärungsvideos. Sehr gut gemacht. Sehr vile besondere Stücke der Austellungsbereich sind funktionbereit, einige kann man selbst bedienen. Einige andere werden von den Mitarbeitern bedient.
Natürlich sind auch viele Exponate von damals wie von heute ausgestellt.
Eins sollte noch gesagt werden. Dieses Museum bedient den Bereich Geschichte und Fertigung.
Am Ende erfuhren wir noch davon das es auch noch ein eigenes “ Ausstellung Museum“ gibt. Dies musste ich mir an dem Ta nicht auch noch antun. Nach dem Museum ging es noch zu einem Sukiya und ein Paar Gebraucht CDs stöbern.
Wieder angekommen im Bahnhof ging es noch kurz in zwei Departmentstores, um ein weiteres Parfait zu essen. Dieser Tag ging schon vor 18Uhr im Hotel für mich zu Ende.
Dementsprechend ausgelaugt war ich aber trotzdem.

2019-05-31 Nagoya>Tokyo
Seit heute 13:10Uhr sind wir an unserer letzten Station angekommen in Tokyo.
Ich werde ab jetzt nur noch die interessanten Sachen hier weiter veröffentlichen weil wir meist nicht mehr hier viel unternehmen.

J2019 Der 7. Urlaub in Japan Part2

2019-05-19 Kagoshima
Der heutige Tag war eigentlich der einzige Tag den wir Aktivitäten verplant haben wollten. Leider viel das im wahrsten Sinne ins Wasser. Aufgrund des ständigen Graupel Regens mussten wir zum zweiten Mal unsere Aktivitäten auf Sakurajima absagen.
Also ging es erstmal zum Bahnhof um die nächsten Reservierungen zu machen.
Darauf hin besuchten wir eine Bäckerei mit deutschen Namen. Die Bäckerei DANKEN. Diese hat auch Artikel Sortiment die entfernt an die Heimat erinnern aber trotzdem alle für den japanischen Markt angepasst worden sind. Eins ist dabei aber immer klar. Die Qualität und der Ideenreichtum der Japaner bei ihren Kreationen sind keine Grenzen gesetzt. Sowas wünscht man sich in einer deutschen Bäckerei. Das einzige was ich wirlich imer noch vermisse ist etwas mit Vollkorn oder ähnliches. Dannach ging es in den Marin Park am Hafen, ein wenig lokale Produkte anschauen. Auch mein Matcha Soft Eis durfte natürlich nicht fehlen was hier wohl aus eigener Milch Produktion hergestellt wird.

Leider ergab sich bis zum Ende des Tages keine wirkliche Gelegeheit etwas vernünftiges zu unternehmen.

2019-05-20 Kagoshima>Fukuoka
Auch am heutigen Tag erwartete uns mal wieder ein weiterer Transfer nach Fukuoka. Da wir aber leider bis 10Uhr ausschecken mussten, hatten wir doch noch ca 3h Zeit totzuschlagen was wir mit einen Spaziergang am Hafen taten.
Pünktlich um 12:30Uhr erwartete uns unser Taxi zum Kagoshima Eki.
Ich fahre persönlich in der Heimat gar kein Taxi, aber hier bei vollem Gepäck im Urlaub kann man sich das schon mal antun. Die Besonderheiten beim japanischen Taxi sind immer wieder ganz lustig sie mal live zu sehen.
Um 13:48Uhr fuhren wir mit dem Shinkansen dann weiter nach Fukuoka. Auch hier wurden wir von einem kräftigen Regenguss erwartet. Auch hier entschieden wir durch das Wetter doch lieber ein Taxi zu nehmen. Auf Kyushu ist eine Metro doch recht rar, und die Tram und den Bus mit Gepäck zu nehmen macht nicht wirklich Spass.
Angekommen in unserer Unterkunft das zweite Mal ein Appartment auf unseren Reisen. Zwar nicht riesig aber recht sauber, relativ neu eingerichtet.
Durch das bedingte Wetter richteten wir uns erst einmal neu ein.
Dannach folgte noch ein kurzer Ausflug nach Canal City um Ramen zu essen.
Ein Einkauf um für das nötigste ausgerüstet zu sein folgte dannach.

2019-05-21 Fukuoka
Am ersten Tag richtig angekommen folgte mal wieder Ausflug zum Bahhof für die nächsten Reservierungen. Auch hier wieder die Ernüchterung bei den Buchungen. Selbst in der Woche sind die Sightseeing Züge mehr als gut ausgebucht. Also erstmal das gängigste gebucht.

Im Bahnhof besuchten wir eine altbekannte Bäckerei Trandor die natürlich auch mal angetestet werden musste. Ansonsten stand heute der erste sinnvolle Ausflug auf dem Programm. Eine kurze Fahrt mit der Metro brachte uns nah unserem Ziel dem Fukuoka Tower. Leider war der Weg dorthin von der Metro Station dann durch nicht so kurz, aber durch einen gut betuchten Residental und College Complex doch nicht so uninteressant wie erwartet.
Ehrlich gesagt versprach ich mir nicht sovel vom Fukuoka Tower aber bis auf die Tatsache das dieser natürlich wieder von Mengen von Ausländern besucht wurde war er seine 800Yen doch wert. Sowohl der Ausblick auf die gesamte Stadt wie auch von unten ein imposanter Sendeturm der nebenbei als Monument und Aussichtsturm dient.^^
Auch der Spaziergang direkt am Wasser war ganz angenehm bei der langsamem ansteigenden Wärme.

2019-05-22 Fukuoka>Kumamoto<
Heute stand ein Auflug nach Kumamoto an, dort wo 2016 das grosse Erbeben zuletzt sein Ursprung hatte. Dementsprechend wurde in dieser Region einiges zerstört.
In 2016 wollten wir ursprünglich diesen Ort besuchen haben es aber aufgrund diesen Vorfalls verschoben. Jetzt haben wir dies nachgeholt. Als erstes stand der Suizenji Garden auf dem Programm. Soweit mir noch bekannt ist, wurde auch hier einiges zerstört. Besonders der „Teich“ und die Kois waren davon betroffen. Heute sieht man dem kaum noch was an. Wie immer halten uns Gärten immer etwas länger auf, was auch hier keine Ausnahme darstellte. Interessant hierbei ist, das man den Garten in der Stadt ohne Ausschilderung und/oder GPS als Ausländer, glaub ich niemals finden würde, so versteckt liegt er in der Stadt.
Das erste Mal hab ich hier mein Gimbal ausprobiert für einige Aufnahmen, ich hoffe das die Foto Aufnahmen sich dadurch nicht verschlechtert haben.
Ist doch eine Umstellung damit zu arbeiten.
Neu im Programm bei mir, ist das ich versuche 4K Videos damit zu erstellen, damit man mal eine Vorstellung hat wie zB. der Garten aussieht wenn man dort spazieren geht.
Dannach folgte noch ein kurzer Ausflug zur Burg, von dem wir allerdings nicht wirklich was sehen konnten weil diese mit am meisten von dem Erdbeben betroffen war. Der Wiederaufbau wird sich wohl noch bis 2038 hinziehen.
Am Abend für die Rückfahrt wollte David noch unbedingt mal mit dem neuen Mickey Mouse Shinkansen fahren was dann aber auch ohne Probleme geklappt hat.
Zum Essen folgte noch ein kurzer Zwischenstop im Yodobashi bei Uobei zum Kaiten Sushi essen.
Anm. meinerseits: Die Sonne hier auf Kyushu meint es nicht gut mit mir.
Für den hohen UV Anteil braucht man auch ein grossen LSF Faktor. SF50 reicht aber leider nicht aus wenn etwas vergisst. So stark wie in den letzten Tagen hab ich micht schon seit Ewigkeiten mehr verbrannt in der Sonne.
Zur Zeit ca 28°C und UV Index 10 von 13.

2019-05-23 Fukuoka >Kokura<
Am heutigen Tag stand wieder ein kleiner Ausflug an, diesmal gings nach Kokura mit dem Shinkansen. Wahnsinnige 17min Fahrzeit waren dafür nötig.
Dort angekommen kurz die Touristeninformation aufgesucht und ab in den Loop Bus der uns erstmal für 100Yen ins Toto Museum brachte.
Toto ist der Hersteller für Sanitär Artikel und ersten Toilette mit Spülung hier in Japan.
Gleich am Eingang wurden wir sehr zuvorkommend begrüsst und man fragte nach unserer Herkunft, damit man uns dementsprechend mit Pamphlets und Audio Guides versorgen konnte. Das Museum selbst befindet sich im ersten Stock im Erdgeschoss noch einmal der Showroom mit einer grossen Auswahl der aktuellen Artikel. Es ist schon interessant anzusehen wie diese Firma mit Porzellanware als zweites Standbein hier Fuss fassen konnte als man hier auch hier den Komfort erkannte die der Westen schon kannte zu der Zeit.
Faszierend ist dabei immer das die Japaner sich zwar überall immer etwas abgucken, aber das ganze für sich noch einmal neu erfinden und perfektionieren.
Die Technik hinter den aktuellen Toiletten(Washlets) steckt ist unglaublich.
In den letzten Jahrzehnten hat Toto immer wieder Design Awards usw. fr sich einheimsen können.
Auch was das Wassersparen angeht haben sie für den US Markt, neues entwickeln können.
7-8l für eine Spülung ist schon Standard auch bei uns, aber 3,8l ?
Alles in allem wer sich ein wenig für solche Tchnik angesprochen fühlt, sollte das Museum einmal besucht haben. Es kostet nix, und die Mitarbeiter sind sehr bemüht das du dir alles anschaut. In der Special Exhibition wurde ich angesprochen ob ich denn hier alles richtig verstehe weil doch einiges nur in Japanisch beschrieben ist.^^

Leider durften wir einige interessante nicht filmen oder fotografieren so das wir nur Handy Fotos hier abliefern können.
(diese sind noch nicht ganz vollständig up)

Da wir nun doch einige Zeit dort verbracht haben, entschieden wir uns mit der Monorail zurück zum Bahnhof zu fahren, um dann noch eine kleine Shoppingrunde zu drehen und erst einmal zurück zu fahren da David doch nun etwas essen wollte.
Zum essen hatten wir uns entschieden bei Ippudo Ramen zu essen.

2019-05-24 Fukuoka
Heute sollte eigentlich mehr oder weniger ein Ruhetag eingeplant sein. Komischerweise hab ich trotzdem rund 14500Schritte auf der Uhr gehabt. Immerhin kam ich heute halbwegs zum schlafen. Von rund 7h schaffe ich es schon fast 4h zu schlafen. Früher konnte ich mich schneller an die Zeit gewöhnen. Ähnlich geht es meinen Magen. Um ca 10Uhr ging es zu Fuss los nach Tenjin die Innenstadt von Fukuoka. Dort suchten wir nach einen Segawa Takyubin um unser Gepäck verschicken zu können am Montag, wo wir aber leider kein Glück hatten.
Das ist der Nachteil eines Appartments, es ist alles etwas anders. Im Hotel können wir jederzeit Gepäck von einen Ort zu einem anderen versenden ohne grossen Aufwand. Aber ohne Hotel braucht man etwas Hilfe dazu. Da wir noch etwas Zeit hatten, suchten wir noch flux ein Paar Läden auf die gerade in der Nähe waren. Ausserdem hatte David am Tag zuvor noch ein interessantes anderes „Tee Cafe“ gefunden im Netz was wir doch gleich mal nach einer „kleinen“ Suche im Unergeschoss einer Shopping Mall aufsuchten.
Kurz und knapp, dieser Bericht hatte nicht zuviel versprochen. Das war das bisher beste Matcha Parfait was ich hatte hier.(siehe Foto) David hat das gleiche als Hoicha Parfait was ich sicher auc nochmal testen werde.
Ein Kugel bestes Matcha Eis mit dementsprechender Sosse. Darunter Matcha Softeis und Flakes etwas gestockte Sahne, ganz unten wieder mein nicht so beliebtes Agar, hier aber nur sehr wenig und mit Kinako bestäubt. Sehr schön.
Nach dieser kurzen Pause fuhren wir mit der Metro noch einmal nach Nishijin um zum City Hall Museum zu kommen. Auch hier hat David kurzerhand noch etwas gefunden, was nicht unbesucht sein sollte.
Ein besondere Ausstellung von Studio Ghibli.
Beim Preis von 1200Yen waren wir etwas überrascht, aber . . . definitiv sein Geld wert. In der Ausstellung waren unter anderem unzählige Fotos, Poster, Skizzen Zeichnungen, Tropähen von der Geschichte Ghiblis zu sehen. Ausserdem Exponate von Miyazakis Arbeitsplatz, dem Cat Bus und als Besonderheit die Flora und Fauna von Nausicaä. Schon im Eingangsbereich waren wir von der Ausstellung überzeugt. Hier hang ein z.T. funktionsfähiges Luftschiff von Laputa mit dementsprechenden Effekten.
Dazu gab es vor der Ausstellung natürlich noch ein spezieller Museumsshop dazu.
Interessant war auch noch das wir so ziemlich die einzigen Ausländer unter vielen Japaner waren. Das Publikum war generell nicht so jung. Miyazaki sind eben für jede ALterklasse gedacht und gemacht.

Man kann sagen das wir dieses Jahr uns dem Thema Anime verschrieben haben.
Nie haben wir uns soviel diesem Thema in einem Urlaub gewidmet wie jetzt.
Nach diesem Ausflug folgte noch ein kurzer Abstecher nach Hakata für ein zweiten Versuch um unser Gepäck loszuwerden der aber ebenfalls in die „Hose“ ging.

2019-05-25 Fukuoka
Am heutigen Tag gibt es leider nicht wirklich viel zu berichten.
Ich entschloss mich schon am Vortag dazu ein Ruhetag einzulegen. David hingegen hat sich den Vormittag alleine durchgeschlagen und wir hatten beide mal etwas Freizeit.^^
Am Abend folgte noch ein gemeinsamer wieder nach Canal City, diesmal der Focus etwas mehr auf die Geschäfte dort. . . .

2019-05-26 Fukuoka >Sasaguri<
Da wir für den heutigen Tag etwas kleines gesucht hatten, entschieden wir uns für ein kurzen Besuch des Nanzo-in Tempel fast direkt an Station Kidonanzoin-mae. (ca 17km von HakataEki) Dieser ist ausdrücklich kein direkter Sightseeing Spot, und man wird schon direkt darauf hingewiesen in mehreren Sprachen.
Nach ein sehr kurzen Fussweg erreichten wir schon das Tempelgelände wo wir nochmals darauf hingewiesen wurde keine Fotos zu machen. Ausserdem ist es Gruppen nicht erlaubt die gesamteAnlage zu besuchen, aus Rücksicht vor den Gläubigen und Pilgern. Überall riecht es hier nach Weihrauch, kleine Wasserfälle, die zum Teil auch zum Meditieren genutzt werden, und unzählige kleine Schreine und unterschiedliche steinerne Figuren von Gelehrten und anderen Figuren aus der japanischen Geschichte finden sich überall am Wegesrand.
Nach diesen kleinen Rundgang, ging es durch einen Fels hndurch der zum wichtigsten Relikt führt. Ein liegender Buddha ca 30m lang und 300t Bronze. EIn Geschenk aus dem Land Myanmar für Japans humanitäre Hilfe.

Nach dem Ausflug ging erst nochmal etwas CDs stöbern bei unseren allseits beliebten Gebrauchtwarenladen drekt am Bahnhof Hakata.
Ein weiteres Parfait in Tenjin rundete diesen Ausflug bei der Hitze erstmal ab.
Am Abend folgte noch ein kleiner Ausflug nach Canal City um ein weiteres Eis direkt neben der Wassershow zu geniessen.
Als Abendessen kehrten wir noch in ein Restaurant ein, was auf Udon und Soba spezialisiert war. Aber auch viele andere Sachen standen zur Auswahl. Mir ging erstmal aber nur um Udon.

2019-05-27 Fukuoka>Beppu>Yufuin<
Am heutigen Tag stand wieder ein Tagesausflug an. Dazu mussten wir etwas früher los, damit wir mit dem Sonic früh genug nach Buppu kamen. Angekommen am Bahnhof dachten wir es wäre schlau eine weitere Station mit dem Local Train zurück zu legen um leichter zu den Jigoku „Ponds“ zu gelangen. Dumm dabei dies war wirklich nur ein kleiner abgelegener Bahnof, nur mit einer Hauptstr dorthin ohne Ausschilderung weil sich normal auch kein Tourist dort hin „verirrt“. Das kleine zweite Problem. Wärme + Anstieg knapp 2km 120m hoch.
Irgendwann gegen 11Uhr erreichten wir doch unser Ziel, dumm dabei nur das wir eigentlich Zeit sparen wollten weil wir nur knapp 4h Aufenthalt hatten in dem Ort. Aber nur ein kleinen Obulus von 2000Yen bezahlt und schon kann man sich alle 7 Naturwunder anschauen.
Um eins vorweg zu nehmen, ja sie lohnen sich, aber ich würde nicht unbedingt nochmal alle besuchen wollen. Speziell die ersten zwei, drei sind super. Die weiteren kann man sich drüber streiten als „westlicher“ Tourist. Aber bildet euch selbst eine Meinung dazu.
Eigentlich sollte es auch etwas mehr regnen, da hatten wir aber dementsprechend etwas mehr Glück als mit dem kleinen Fußmarsch. Ich hatte mir aber zur Sicherheit Deo Erfrischungtücher mit eingepackt, die sehr gut wirken.
Für die Rückfahrt bzw. Weiterfahrt entschieden wir uns für den Bus nach Beppu. Kurze Zeit später ging es mit dem Yufu auch weiter nach Yufuin, wo wir auch noch ein kleinen Aufenthalt von etwa 90min hatten.
Auch hier kann man sagen, schade. Wir hätten es genau anders rum planen müssen. Yufuin sah auf den ersten Blick doch sehr viel interessanter aus und mit seiner Landschaft in einem Ryokan mit Sicherheit der richtige Ort zu auspannen.
Der eigentliche Grund über Yufuin zu fahren war aber den Yufuin no Mori zu nutzen.
Dummerweise habe seeeehr viele Leute diese Idee. Was daran blöd war, schöner kleiner Bahnhof, mit schönen Tourist Center nebenan, aber total überlaufen mit Menschen wo der Zug ankam mit nur 12min Verspätung. Völlig untypisch in Japan aber die lokalen Züge können sehr wohl mal Verspätung haben. Nach etwa 20-25min fuhren wir Richtung Hakata zurück. Aber auch hier, mein kurzer Kommentar dazu. Als absoluter Zugfan, ja sicher, ein richtiges Highlight ansonsten kann man das nicht so geniessen weil der Zug eben total übelaufen ist. Ausserdem nicht mehr so neu.
Durch mechanische Probleme am Zug kamen wir mit nur 34min Verspätung in Hakata an. Da es recht spät war folgte nur noch ein kurzer Gang zum Curry Mann für ein verspätetes Abendessen.

J2019 Der 7. Urlaub in Japan Part1

Heute um 17:30Uhr ist es soweit.
Es geht nach ein Jahr Pause endlich mal wieder nach Japan.
Die Pause war nötig speziell aus beruflichen Gründen.
Diesmal wieder über München nach Tokyo Haneda. Von dort noch ein zweiter Transferflug nach Osaka. …Alex

Bei diesem Japan Blog führen wir einige Änderungen ein:
1. In deutsch und englisch
2. Jeweils von einer Person geschrieben
3. Die Bilder sind auf Anfrage in meiner privaten Nextcloud direkt verfügbar.
Diese im ersten Teil fast ausschliesslich erstmal auf Handy Fotos begrenzt, um den Aufwand im Urlaub möglichst gering zu halten.
Die richtigen Aufnahmen mit besserer Hardware kommen nach dem Urlaub noch einmal dazu.

2019-05-15 München>Haneda>Osaka
Der Abflug Hannover > München verlief mit einer kleinen Verspätung sonst recht ruhig.Angekommen in München mussten wir feststellen das wir für unseren „freien“ Lounge Zutritt hätten das Terminal wechseln müssen. Dies kam nicht in Betracht aufgrund der nicht so grossen Zeitspanne. Der Abflug selbst nach Tokyo Haneda verlief auch mit einer kleinen Verspätung sonst recht pünktlich um ca. 21:40Uhr. Die Filmauswahl an Bord war diesmal nicht ganz so „prickelnd“ wie sonst.
Ansonsten in der Premium Economy der gewohnte Komfort mit breiteren Sitzen, Beinauflage, Noise Canceling Kopfhörer und ein Paar mehr „Goodies“

2019-05-16 Ankunft Haneda>Osaka
Ankunft in Haneda ziemlich pünktlich trotz der Verspätung um ca 15:50Uhr.
Was ein wenig lästig ist wenn man weiterfliegt, ist die Tatsache das man trotzdem erst sein Gepäck entgegen nehmen muss aufgrund der Zollkontrolle. Direkt dahinter, keine 200m entfernt befindet sich aber auch schon die „Domestic“ Gepäckaufgabe und der Sicherheitscheck für den Weiterflug nach Osaka. Trotzdem recht effizient gelöst, trotz der kleinen „Hürde“.
Selbstverständlich ist für den Domestic Flug auch das Terminal zu wechseln was in Haneda mit dem Bus passiert direkt im Sicherheitsbereich. bei 1h Aufenthalt recht knapp, wir hatten aber knapp 2h Zeit für den Transfer. Dort angekommen ging es erstmal auf die Suche für eine kleine Zwischenmahlzeit. Leider fand sich in dem Terminalbereich nicht allzu viel Auswahl, weil gerade umgebaut wurde. Beim Boarding auf dem Flug nach Osaka mochte der Sanner ausgerechnet nicht mein Online Boarding QR Code Ticket , so durfte ich erstmal ein wenig warten weil ich kein gedrucktes Ticket zur Hand hatte.
19:40Uhr Ankunft in Osaka.

Endlich angekommen am Ziel, jetzt nur noch kurz in den Rapid der uns schnell nach Namba bringt, kurz in die Metro gewechselt, da sind wir schon in Tennoji.
Jetzt heisst es das Hotel finden.
Da fing das Problem doch an, nach dem einschalten meines Navis durfte ich feststellen das die aktuelle Japan Karte nicht hochgeladen wurde. Ohne Karte und nur mit Richtungs Orientierung via Navi ist das in einer grossen Stadt wie Osaka nicht ganz so einfach etwas nur mit Adresse zu finden. Dummerweise war zwar die Station Tennoji zwar richtig aber unser Hotel befand sich nicht an der Metro Station sondern an der JR Linie. Also eine kleine Abend Wanderung nach 20h bergauf tut ja immer „gut“. Nach fast 2 Stunden Zug,Metro und Fussweg kamen wir endlich im Hotel an.

Auch hier eine „Überraschung“ Das Hotel was wir diesmal ausgesucht haben ist wahrlich ein BALI Hotel. Erinnert doch ein wenig an ein Love Hotel, etwas altbacken und klein, mit Whirlpool, Massage Sessel direkt im Zimmer und der grössten freien Auswahl an Pflegeprodukten die wir je gesehen haben.

Kurz frisch gemacht, um ca 23Uhr direkt um die Ecke erstmal Curry essen.
Auch hier war mein Appetit grösser als mein Magen, und vielleicht hätte ich nicht gleich die Spice Level so hoch ansetzen sollen. 🙂

2019-05-17 Osaka
Die erste Nacht verlief wie „geplant“, nur das wir beide quasi kaum schlafen konnten und um 3Uhr Osaka Zeit nochmal eine kleine Diskussionsrunde starteten.
Erste wichtige Aufgabe am ersten „freien“ Tag in Osaka, Railpass einlösen und Sitzreservierung für unsere Weiterfahrt nach Kagoshima. Auch hier mal wieder ein Stolperstein. Die meisten Züge in der gewünschten Zeit waren schon ausgebucht, so das wir auf eine Fahrt mit einmal Umstieg ausweichen mussten. Dannach folgte erstmal eine erste kleine Shopping Tour in Umeda und DenDen Town zum einspielen in den üblichen Alltag.^^

Da David sein Magen doch dann irgendwann sich meldete kehrten wir in eine Restaurant Kette Namens Matsuya ein und genehmigten uns erstmal ein kleines Katsudon Menu. Endlich mal wieder Karage, Miso und die anderen üblichen Dinge die man hier so findet.

2019-05-18 Osaka>Kagoshima
Am heutigen Tag ging es weiter nach Kagoshima. Durch die späte Buchung am Vortag für ein Wochenende war die erste Fahrt dieses Jahr im unreservierten Zug etwas abenteuerlicher. Das erste Mal stehen wir auf dem falschen Gleis und sehen den Hello Kitty Shinkansen auf der anderen Seite einfahren, um dann festzustellen das dies unserer Zug ist. Zwar ohne Reservierung aber egal. Nach der kurzen Fahrt von 4h mit Umstieg, kamen wir recht früh gegen 16Uhr in Kagoshima an. Durch das gute Wetter entschieden wir uns mit dem ganzen Hauptgepäck ein Taxi zu nehmen.

Angekommen im Hotel ging es nur nochmal los für ein kleinen Einkauf und etwas zu essen. An dem Abend entschieden wir uns für eine sehr gut bewertete Burger Bar Namens Dolphin Industry.
Der Burger dort wird frisch zubereitet und für Leute die gerne Bier trinken wird eine Menge geboten. Ich gehöre nicht dazu aber da ich aber schon seit Urzeiten sowas nicht mehr gegessen habe war ich nicht abgeneigt, und überrascht, wie gut mal so etwas schmecken kann, wenn es nicht nur zusammen „gepappt“ wird.
David’s Beurteilung zu seiner Wahl, war „den besten den er bisher gegessen hat.“

j2015-05-25 Tokyo

Allgemeine Unternehmungen:

Kommentar von David:
Vorletzter Tag in Japan und auch heute ging wieder Einiges daneben. Der Imperial Palace Garden war heute geschlossen, den wir eigentlich besuchen wollten, sodaß wir in der Kitte Mall landeten und dort den Ausblick auf Tokyo Station genoßen. Da wir gerade schon einmal hier waren, suchten wir den Jump Shop in der Tokyo Station auf und gingen später dann nach Akihabara und Ameyoko-cho, wo wir einkaufen wollten, was wir diesmal mit nicht gewünschter Zurückhaltung machten, da wir uns nicht entscheiden konnten. Vorher jedoch erlebten wir auf der Strecke nach Akihabara eine Zwangsbremsung, die man kaum spürt und im Yodobashi kurz vor der Kasse im 6. Stock ein Erdbeben der Stufe 4, was im Gebäude leicht spürbar war und außerhalb des Gebäudes in einigen Ecken für Beschädigungen an der Stromversorgung sorgte, wie wir aus dem japanischen Fernsehen erfuhren. Danach ging es also zurück ins Hotel um nach einer Pause kurz nach 18:00 Uhr zum Don Quixote zu marschieren, wo wir einige Besorgungen machten und uns mit Getränken und Süßwaren eindeckten. Nach 2 kleinen Stops bei Supermärkten ging es dann zurück ins Hotel.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:

Kommentar von Alex:

 

Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss: 16,12km

j2015-05-24 Tokyo

Allgemeine Unternehmungen:

Kommentar von David:
Nur noch 3 ganze Tage in Japan und wieder ging einiges schief. Fing schon diesmal spät am gegen Mittag an, nachdem wir in Akihabara waren. Die Straße war nicht gesperrt und es war voll und nicht nur mit Einheimischen, sondern auch mit viel zu vielen Touristengruppen, die zum Teil sich so verhalten, als ob sie alleine unterwegs sind. Insbesondere hier nennenswert einige chinesisches Touristen, aber viel schlimmer sind einige der thailändischen Touristen, die mir mehr und mehr auf den Geist gehen und dann waren wir auch noch im Mulan, einem 2nd Hand Shop für CDs, DVDs, etc. indem man von allen Seiten beschallt wurde. Man merkt, daß ich am heutigen Tag überhaupt nicht tollerant war und keine Lust darauf hatte.

Später ging es dann nach Odaiba, wo wir aufgrund von Fehlplanungen die falsche und teure Linie nahmen und auch noch einen riesigen Umweg machen mußten, da die Straße zum Harumi Passenger Terminal gesperrt war, was auf keiner Karte ersichtlich war und auch nirgendwo erwähnt wurde. Nicht einmal bei Tokyo Cheapo. Nach einem längeren Spaziergang kamen wir an und mußten feststellen, daß das Fest deutlich kleiner ausgefallen war als ich es mir gedacht hatte und es einem eher wie ein Hafenfest in einer Kleinstadt vorkam. Deshalb entschieden wir uns dafür den Weg direkt ins Panasonic Center zu wählen und machten uns zur Endstation der Yurikamome Linie auf einem Weg der uns zum LaLa Port Toyosu EInkaufszentrum führte, wo ich für meinen Teil überrascht war, wieviel Menschen sich außerhalb des Einkaufszentrum aufhielten. Familien spielten auf Wiesen, machten Picknick, die Kleinen fuhren mit einer Eisenbahn, etc. Die Fläche um das Gebäude war wie ein großer Park voll mit spielenden Menschen.

Nachdem wir dann in Toyosu wieder eingestiegen waren und in Ariake ausgestiegen sind, kamen wir auch schon zum Panasonic Center, daß sich leider als leichte Enttäuschung herausstellte, da hier nicht viel geboten wurde und leider auch die Fläche kleiner ausfiel. Für Kinder hingegen gab es viel zum Ausprobieren.

Aufgrund der vielen Enttäuschungen ging es dann spät Nachmittags zurück ins Hotel und ich entschied mich mit meinem Bekannten noch etwas zu Essen. Wir machten dementsprechend einen Spaziergang in Asakusa und ich konnte mir endlich mal die Gegend um den Senso-ji Tempel ansehen. Da wir hier nichts fanden entschied ich mich dazu mal ein Yakiniku Buffet Restaurant mir zu wünschen und mein Bekannter brachte mich dann zur „Carne Station“, die billig aber leider von der Qualität und dem Interieur nicht mein gewünschten Standard entsprach, was sich leider auch bei den Beilagen wiederspiegelte.

Gesätigt ging es dann spät nach 21:00 Uhr zurück zu Alex ins Hotel, der diesen Tag nicht wirklich genießen konnte.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:

Kommentar von Alex:
Heute lief mal wieder einiges nicht so wie gedacht, was sicher auch dazu beitrug meine Laune nicht gerade zu verbessern. Aber was soll ich sagen. Tokyo ist eine interessante Stadt. Gleichzeitig ist aber auch gerade ihre immer währende „Hyperaktivität“ nicht jedermanns Sache. Ich für meinen Teil find die Stadt recht interessant, brauche aber gerade aus vorher genannten Grund öfters mal einen Ort der Ruhe.

 

Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  13,16km

j2015-05-23 Kanazawa > Tokyo

Allgemeine Unternehmungen:

Kommentar von David:
9:30 Morgens ging es erstmal zum schnellen Check-Out und danach sofort zum Bahnhof, um dort etwas fürs Frühstück einzukaufen, da unser Zug um 10:12 nach Tokio fahren würde. Da alles gut klappte waren wir dann auch frühzeitig am Bahnsteig, wo der Zug gerade gesäubert wurde. Die Fahrt war sehr angenehm und komfortabel. Die Sitze der E7-Reihe sind in einem dunklen blau gehalten und flauschig. Eine Empfehlung wert.

Gegen 12:38 kamen wir in Ueno an. Wir hatten uns entschieden hier auszusteigen, da keine 3 Stationen weiter schon Asakusa war und wir sonst von Tokio Station länger zurückfahren mußten. Das Hotel war auch schnell gefunden und wir waren leider zu früh, sodaß wir nicht einchecken konnten. Also ging es gleich nach Kappabashi, um sich umzugucken und kurz danach noch zum Don Quixote ein paar Getränke einkaufen.

Zurück zum Hotel trafen wir dann ein Kamerateam, wo wir angesprochen wurden, ob wir nicht Lust hätten an einem Segment für SmaStation über den Pandabus teilzunehmen. Da wir nichts anderes vor hatten, entschieden wir uns dem Wunsch entgegenzukommen und nahmen dadurch einen leichten Umweg von ca. 45 Minuten in Kauf. Es war trotzdem eine interessante Erfahrung.

Gegen 18:00 trafen wir uns dann in Ameyoko-cho, um mit einem alten Bekannten dort ein bißchen rumzulaufen. Im Endeffekt landeten wir in Akabaen, einen neuen Hot Spot in Tokio und gingen dort Essen. Ein bißchen Fleisch und ein bißchen Fisch und ein paar Getränke später war es dann auch schon nach 23:00, sodaß wir uns auf den Weg ins Hotel machten.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:

Filme Alex:

Kommentar von Alex:
Die Fahrt mit dem neuen Zug is wie David schon erwähnt sehr schön, nur die Ankunft in Tokyo war nicht so empfehlenswert. Man merkt sofort den Unterschied vom „Norden“ Kanazawa zu Tokyo hin wie schwül und dick die Luft doch ist. Dabei ist es nicht mal Sommer. Die Metro Ginza Line tat dann noch sein übriges. Im Sommer ist es draussen dann wahrscheinlich noch angenehmer als zur Hauptzeit dort unten.
Für Shoppingfreunde die sich für Küchenutensilien aller Art interessieren ist Kappabashi immer noch nach wie vor immer noch die erste Wahl.

Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  14,1km

j2015-05-22 Kanazawa

Allgemeine Unternehmungen:
Kanazawa Castle & Kenroku-en

Kommentar von David:
Dieser Tag stand ganz im Zeichen eines der 3 schönsten Gärtens in Japan. In Kanazawa befindet genau einer dieser Gärten. Kenroku-en.

Morgens nach dem Aufstehen wollten wir so früh wie möglich den Garten erkunden, da der Tourismus seit der Eröffnung der neuen Shinkansen-Strecke bis Kanazawa massiv zugenommen hat, wie wir dieses am Vortag bei unser Ankunft am Bahnhof von Kanazawa feststellen konnten. Zu Fuß sollte eigentlich alles gut erreichbar sein, aber es empfiehlt sich doch auf die Busse zu setzen, die sogar verschiedene Strecken fahren, um die Touristenspots anzufahren. Wir hingegen gingen zu Fuß und waren dann auch nach ca. 40-45 MInuten vom Hotel entfernt dann bei einem der vielen Eingänge zum Garten. Auch hier war es voll. Eine thailändische Gruppe war mit uns dabei den Garten zu betreten und war dann gleich fleißig am fotografieren und Selfies machen.

Bei diesem Garten stellte sich gleich ein Problem bei Betrachtung der Übersichtskarte ein. Der Garten war erstmal größer, als das was wir bisher betrachten konnten, das störte jedoch nicht wirklich, aber die vielen Wege machten es unmöglich eine genaue Route zu planen. Wir haben uns trotzdem Mühe gegeben viel von den Eindrücken in unseren Fotos einzufangen.

Bestehend aus mehreren Teichen, Gehwegen, Bächen, Wasserfällen und Bäumen und Blumen zeigt der Garten die schönsten Seiten Japans. Viele Details fallen einem beim 2 Blick auf, wie versteckte Bäche, Statuen, Toriis und auch Fische, die sich meist ein sicheres Versteck gesucht haben. Der Garten selbst liegt auf einer Anhöhe, sodaß man auch die umgebende Landschaft bzw. die Stadt von dort fotografieren kann.

Die kleinen Bäche durchziehen fast das ganze Gebiet und es gibt vielerlei Möglichkeiten sich hinzusetzen und die Landschaft zu genießen. Da wir an einem sehr sonnigen Tag da waren, versuchten wir viel im Schatten zu verbringen, was im Endeffekt zwar eine gute Idee war, aber zu guter Letzt trotzdem dafür gesorgt hat, daß wir wieder einmal mit einem Sonnenbrand gesegnet waren.

Nachdem die meisten Touristengruppen weg waren, wurde es ruhiger im Garten und Alex und ich konnten mehr und mehr die Schönheiten und Details des Gartens in uns aufnehmen. Wie zum Beispiel Kois die in einigen der Teiche zu finden waren, ein Kranich der dort seine Mahlzeit suchte und sogar eine Wasserfontäne.

Als nächstes stand das Schloßgebäude an und die Umgebung, die zwar schön und weitläufig war, aber mit dem Garten nicht wirklich mithalten konnte. Jedoch gab es auch hier kleine Details die den Weg mehr als interessant gestalteten, wie ein schön gepflegte Pausenfläche, ein Museum in der Burg, das die verwendeten Bautechniken und die Geschichte erklärten und am Beginn der Anhöhe ein kleiner aber auch sehr schöner Garten, der etwas freier und sonniger war, als der Garten zuvor.

Da wir beiden nach den vielen Stunden in der Sonne eine Pause brauchten, machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel, um uns aufzufrischen, dort angekommen mußte ich mich mal wieder mit meiner Bank in Deutschland in Verbindung setzen, um meinem Unmut Luft zu machen, daß meine Karten auch dieses Jahr nicht wieder akzeptiert wurde bei der japanischen Post. Das Gespräch war enttäuschend und man konnte mir keine vernünftige Auskunft geben, sodaß ich mich im Internet informieren mußte und rausfand, daß europäische Maestro-Karten generell hier gesperrt sind und nur bei der 7Bank (ATM im Seven Eleven), Mini Stop und bei der Aeon Bank Geld abeheben können. Sehr traurig, daß meine Bank und der deutsche Bankenverband solche Informationen nicht parat haben.

Nach der wohlverdienten Pause entschieden wir uns die Reservierungen für die morgige späte Anreise nach Tokio zu streichen und früher zu fahren und wir hatten Glück, es gab noch freie Plätze. Danach machte ich mich alleine noch auf den Weg die Umgebung um den Bahnhof zu erkunden und kehrte schlußendlich bei Sushi Zanmai ein, um Mittag zu essen, da ich enttäuscht über die von der Tourismusübersichtskarte beworbenen Einkaufsstraße war. Nach einer Stärkung ging es zurück ins Hotel, wo ich dann die restliche Zeit mit Alex verbrachte und wir uns langsam für die morgige Abreise bereit machten.

 

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:
David: Sushi
Alex: nix

Kommentar von Alex:
Der Tag begann heute mit einen Ausflug in einen der besten Gärten Japans den Koraku-en.
Dieser verdient wahrlich seinen Titel zu recht. Man kann tausende von Fotos machen und trotzdem findet man immer wieder neue Details. Das gleiche gilt für Videos. Wenn man denn noch die verschieden Jahreszeiten mit nimmt lohnt sich ein Besuch immer. Man kann aber nur sagen. Ein Besuch sollte morgens bis vormittags erfolgen in der Tourismuszeit. Da dieser so bekannt ist, ist der Besucherandrang dementsprechend gross, und das sogar in der Woche.
Gerade die nicht japanischen Gäste sind nicht zum geniessen hier sondern viel zum Selfie „schiessen“ dort, was doch ein wenig die Stimmung trübt. Besonders am Wochenende würde ich es gänzlich vermeiden ein solchen „Spot“ aufzusuchen.

Beim Kanazawa Castle hat ich dann doch leider meine Grenze erreicht, und war einem Sonnenstich sehr nahe. Dies ist hier sehr leicht möglich weil man durch den hier herschenden Wind die Wärme von oberen nich mitkriegt. Ausserdem konnte ich gestern das erste Mal meine Fleece Jacke benutzen.
Also brauchte ich folge dessen doch erstmal eine Auszeit.

 

Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss: 17km? 

j2015-05-21 Lake Biwa > Kanazawa

Allgemeine Unternehmungen:
Hikone Castle & Genkyu-en
Fahrt nach Kanazawa & Stadtbummel

Kommentar von David:
Nach einer sehr interessanten Nacht auf Futons und nachdem ich sogar schlafen konnte mit einer Unterbrechung, standen wir auf und machten uns fertig das Ryokan zu verlassen. Gegen 9:00 Uhr wurden wir dann auch mit dem Auto zum Bahnhof gebracht und verabschiedeten uns. Nun ging es daran Schließfächer zu finden und unser Gepäck zu verstauen, da wir den Vormittag weiterhin in Hikone verbringen wollten. Nach sehr kurzer Suche wurden wir fündig und verstauten unser Gepäck. Dann ging es endlich zum Hikone Castle. Dort angekommen mußten wir feststellen, das es mal wieder bergauf ging. Die Burg und der Garten sind sehr schön und sind eine Augenweide, aber leider ist die Burg doch sehr klein und sehr zügig, da ich mir dort Kopfschmerzen eingefangen habe. Der Garten ist aber nicht mit den Gärten Shukkei-en in Hiroshima bzw. mit dem Kenroku-en in Kanazawa vergleichbar, da diese um einiges größer und umfangreicher sind.

Nachdem wir unsere Tour vollendet hatten ging es zum Bahnhof, wo wir um 1 Minute zu spät am Bahnsteig waren, sodaß wir erstmal 25 Minuten auf den nächsten Zug warten mußten nach Maibara. Dort vor Ort hatten wir dann genug Zeit uns noch Reservierungen zu besorgen und in aller Ruhe auf den Zug zu warten. Im Green Car waren viele der Plätze frei und wir konnten die fast 2-Stündige Fahrt nach Kanazawa in aller Ruhe genießen. Da wir, wie fast an allen Tagen, brilliantes und warmes Wetter hatten, konnten wir die Landschaft genießen und erholt in Kanazawa ankommen. Da das Hotel hier nur einige Minuten vom Bahnhof entfernt war, konnten wir auch gleich nachdem wir eingecheckt hatten uns auf den Weg zu einem Book Off machen. Leider war auch hier die Ausbeute sehr gering und wir aßen auf unserem Rückweg in einem Nakau unsere Frust auf. Leider bekam ich die Kopfschmerzen nicht weg. Kurz wieder ins Hotel und danach noch ein kurzer Trip auf die andere Seite des Bahnhofes. Und Ende.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:
Alex: Katsudon& Soba Nudeln

Kommentar von Alex:
Hikone ist noch ein Ort mit relativ wenig Tourismus aus dem Ausland. Das Erlebnis für Shoppingfreunde wird man dort nict finden, dafür umso mehr Ruhe. Man merkt das der Tourismus gewünscht wird. Das Ryokan wa sehr nett, nur leider bin ich doch zu sehr Hotel verwöhnt. Eigentlich sollten wir zwei Einzelzimmer bekommen was dann doc nicht klappte. Ich hätte das erste Mal gut schlafen können wenn nicht mein Sägewerk neben mir ab 2Uhr eine Doppelschicht einlegt hätte. Dies lies also nur 4h Schlaf zu.
Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  14,12km

j2015-05-20 Nagoya > Lake Biwa

##In Arbeit##

Allgemeine Unternehmungen:
JR Railway Museum

Kommentar von David:
Nach dem ich einen guten Schlaf hatte und Alex sich krank gemeldet hatte für das Frühstück, machte ich mich auf den Weg in das im Hotel gelegen italienische Restaurant, um dort ein Panini mit Schinken ohne Mayonaise und mir nicht verständlicher Weise Mais. Desweiteren gab es Salat, Kartoffelsalat, Würstchen, und verschiedene nicht alkoholische Getränke. Nachdem ich mir einen kleinen Salat mich Würstchen gemacht habe, kam auch schon das Panini. Hinzu gab es noch Wasser.

Danach ging es Alex zu informieren und kurz darauf gingen wir dann auch zum Bahnhof, um gegen 10:00, nachdem wir unsere Gepäck verstaut hatten und mit der Aonami Linie zum Zielbahnhof gefahren waren, ins Japan Rail Central SCMaglev and Railpark.

Vorweg. Es ist die Reise wert und es bietet eine Übersicht über alle Epochen der japanischen Geschichte. Dabei muß jedoch bedacht werden, daß dieses nur der Ausschnitt für Japan Rail West ist. Jedoch alleine der SCMaglev ist eine Augenweide, bzw. es sind ja sogar 2. Der Class 955 Eperimental Shinkansen 300x und der MLX01-1 Superconducting Maglev. Viele der Züge sind begehbar und zusätzlich zur Geschichte der japanischen Eisenbahn, werden auch die Technik, die Wartung und auch Einblicke in die Zukunft, in den Bau der Maglev Strecke von Tokyo nach Nagoya und in der 2. Phase nach Osaka.

Nachdem wir gegen Mittag mit unserer Museumstour durchwaren, ging es zum Bahnhof und mit dem nächsten Shinkansen nach Maibara, um dort fast fälschlicherweise in die Gegenrichtung von Hikone zu fahren. In Hikone angekommen ging es wieder zu Touristeninformation, wo wir nicht nur freundlich auf englisch begrüsst wurden, sondern auch viel Informationsmaterial bekamen. Die nette Dame rief sogar in unserem Ryokan Tobaya an und wir wurden mit dem Auto abgeholt. Dort angekommen, wurden wir in unser Schlafgemach geführt, welches eigentlich aus zwei Räumen bestehen sollte. Nachdem wir uns ausgeruht hatten, machten wir uns auf eine große Runde um den Block. Wobei wir auch an unserem morgigen Ziel vorbeikamen, Hikone Castle.

Bei unserem Spaziergang fanden wir dann auch kurz vor unserem Ryokan einen Supermarkt und ich ging dann erstmal einkaufen für die nächsten beiden Tage. Ein bißchen Inari-zushi, Kariage, Tamagoyaki, Wasser, Beerensaft und ein paar Backwaren.

Im Ryokan angekommen wurde dann auch gleich was in unserem Zimmer gegessen. Da es noch früh am Abend war, ging ich dann einen kleinen Spaziergang, in eine andere Richtung als am Nachmittag, machen. Hikone ist ein schönes kleines leicht verschlafenes Städtchen, daß wie viele Dörfer und Städte Japans damit zu kämpfen hat, das immer wenige Menschen dort wohnen und lieber in die Großstädte ziehen. Der Charme dieses Städtchens ist aber noch vorhanden, wird aber leider nichts an der bevorstehenden Zukunft ändern. Dafür fehlt es an Industrie und an mehr Tourismus, der hier nicht so einfach umzusetzen ist.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:

Filme Alex:

Kommentar von Alex:
Das heutige Highlight des Tages sollte das Railway Museum von JR sein.
Wie erwartet hat uns dieses Museum auch nict entäuscht. Die Ausstellung war sehr interessant und auch ser gut beschrieben. EIn sehr grosser Teil auch davon in englisch.

Besonders der Maglev sticht an aktueller Technik besonders hervor. Auch die Filme die dort gezeigt wurden sind bis auf ein Paar Ausnahmen mit englischen Untertiteln versehen.
Anzahl Bilder:
Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  11km

 

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j2015-05-19 Hiroshima > Nagoya

Allgemeine Unternehmungen:
Stadtbummel in Nagoya nach der Pleite in Kure

Kommentar von David:
Voller Elan ging es morgens aus dem Hotel, Gepäck verstauen, Frühstück kaufen und ab nach Kure mit dem Zug, direkt am Meer vorbei. Die Strecke ist wirklich schön, leider auch viel bebaut.

In Kure angekommen, ging es gleich nach dem Bahnhof direkt zur Touristen Informationen, wo wir mitgeteilt bekamen, daß beide Museen JMSDF Museum und das Yamato Museum heute geschlossen seien. Wir hatten uns mal wieder vorab nicht informiert und die beiden Museen haben immer Dienstags geschlossen.

Da es zu heiß draußen war suchten wir in einem nahe gelegenen Einkaufszentrum Zuflucht und frühstückten. Während dessen entschieden wir uns früher als geplant nach Nagoya weiterzufahren. In Nagoya kamen wir dann auch gegen 15:25 an und machten uns schnellstens ins Hotel, damit wir wenigstens vor Ort noch einen kleinen Einkaufsbummel machen konnten. Die Innenstadt war mir ja schon bekannt aus 2007, als ich beim WCS in Nagoya das deutsche Team betreut hatte.

Um unsere Stimmung aufzubesseren fanden wir auch bei unserem Spaziergang schnell eine Möglichkeit durch einen Book Off, der in einem der Einkaufszentren lag. Jedoch war die Ausbeute auch diesmal geringer als die Jahre davor und wir hatten auch so langsam Hunger, also machten wir uns auf und fanden im Oasis 21 ein Sushi Restaurant, welches aber geschmacklich nicht ganz mit dem Sushi Tei in Hiroshima mithalten konnte.

Nachdem wir gestärkt waren, ging es ins Hotel zurück, wo wir unsere Einzelzimmer noch einmal begutachten konnten, während wir die Matratze abhörten.

Anzahl Bilder:

Videoaufnahmezeit:

Tagesmenu:
Mal wieder Sushi …

Kommentar von Alex:
Zu Nagoya gibts nicht viel zu sagen, die Innenstad wie auch der Untergrund ist sicherlich attraktiv zum einkaufen, nur mir war es viel zu heiß und schwül dort. Die Pleite in Kure hätte man verhindern können ist aber durch die nicht richtige Vorplanung aber kein Wunder.
Merke:  1Tages Übernachtungen machen kein Spass und sind nur anstrengend.

Anzahl Bilder:

Zurückgelegte Strecke zu Fuss:  11,17km