Archiv für den Monat: Mai 2019

J2019 Der 7. Urlaub in Japan Part3

2019-05-28 Fukuoka>Okayama
Heute war mal wieder Umzugstag.
Eigentlich war es geplant unser Gepäck von Fukuoka vorzuschicken, da wir aber ein Appartment hatten gestaltete sich das nicht ganz so einfach wie in Hotels. Fazit daraus, Gepäck noch ein Ort weiter mitnehmen. Da wir aber mittlerweile auch mal Taxis jetzt nutzen kein Problem dachten wir. Auch da ein kleines Problem, eins zu bestellen wenn keiner vor Ort ist. Aber kurz nachdem wir unser Bleibe raus waren, kam uns doch schon eins entgegen. Auf zum Bahnhof und eine kurze Zugfahrt von knapp 100min vor uns bis Okayama im Green Car.
Angekommen in Okayama, hatten wir wahnsinnige 170m Fussmarsch vor uns bis zum Hotel.^^
Hier war heute den ganzen Tag Mist Regenwetter angesagt was sich auch bewahrheitete. Eigentlich wollten wir dadurch einen der schönsten Gärten Japans sausen lassen, aber egal.
Im Moment regnet es nicht, also Gepäck abgegeben und weil wir noch nicht einchecken konnten, gings kurzerhand doch zum Koraku-en. Kurz vor Ankunft ging es schon leicht mit Nieselregen an.
Trotz des schlechten Wetter war der Garten nicht leer. Hier konnten wir einmal lernen. Japanische Gärten sind auch bei schechten Wetter wunderschön anzusehen. Leider konnte ich mein Gimbal nicht nutzen. Letzteres ist zwar wasserfest aber meine Kamera nicht.
Nach etwa 1 1/2h fing es doch dann etwas heftiger an zu regnen, wo wir dann doch in ein kleines Teehaus im Garten einkehrten. Hier bestellten wir uns beide mal wieder jeder ein Parfait. Dieses wird mit eigenen Teefeld vor Ort produziert.
Dieses Parfait war eins der besten die wir bisher hatten. Ich will nicht sagen es war das beste Matchaeis. Aber das Parfait selbst war klasse und ist sein Geld mehr als wert.
Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, gingen wir weiter den Garten ab, zum „ablichten“. Knapp 3h verbrachten wir dort.
Dann ging es zurück ins Hotel, zum einchecken.
Nach einer Pause und umpacken . . . ging es nochmal zum Okonomiyaki essen in der Nähe.

2019-05-29 Okayama>Nagoya
Heute stand endlich mal wieder ein Umzug an.
Bei dem Hotel war Frühstück mit eingeplant, was auch ein ganz nettes Buffet bietete.
Von Curry, Reis Miso, Udon, Salat oder eben etwas westlicher, für jeden war doch etwas dabei. Einzig die Backwaren waren nicht zu empfehlen.
Dannach ging es wie immer mit dem Shinkansen weiter Richtung Nagoya. Diesmal mit einen sehr „langsamen“ Hikari der be allen Stationen Halt machte und noch einige schnellere Züge vorbei ziehen ließ.
Angekommen suchten wir zu Fuss unser Hotel auf was aber diesmal, etwas ungelegen zwischen den Gleisen knapp etwa 1km entfernt von der Station entfernt lag. Der Nagoya Prince Hotel Tower. Ein 5Sterne Hotel, was im 31Stock seine Lobby hat, und die darüber liegenden Zimmer beeinhaltet. Weiter unter befindet sich die Nagoya Convention Hall und Büroetagen.
Dort gaben wir kurz unser Gepäck ab, und machten erst einmal eine Runde durch die Stadt.
Eigentlich war nichts grossartiges geplant. Aber wie immer wurden es am Ende des Tages dann doch knapp 20000Schritte. Zwischen durch nochmal ein etwas besseren Sushi Kaiten aufgesucht für ein kleinen Imbiss.
Um ca 19Uhr rum erreichten wir dann doch mal das Hotel, wo wir dann nach kurzen Checkin bis ins Zimmer mit unseren Gepäck begleitet wurden.
Nach einer kurzen Erklärung des Wifi Netzwerk und einer Sicherstellung das wir auch alles verstanden haben, überliess man uns dann doch das Zimmer.
Die Aussicht ist einmalig und auch das Zimmer nicht überdimensioniert aber sehr gut gestaltet.
Damit war dann auch der erste Tag in Nagoya schon vorbei.

2019-05-30 Nagoya
Unseren ersten doch etwas anstrengenden Tag galt dem ausschlafen, was bei mir mal wieder nicht klappte. Um ca. 10:30Uhr entschieden wir uns doch für einen kleinen Tagesausflug. Es ging erstmal zu Fuss zurück zum Bahnhof, von dort nur eine Station weiter mit der Meitetsu Nagoya Line(Sako-mae)
Von dort sind es nur etwa 500m bis zum Museum. Der Eintritt von 500Yen ist voll iO. Dort findet man die gesamte Geschichte von Toyoda. Angefangen mit Textilverarbeitung & Maschinen bis zur der heutigen Automobil Hauptsparte mit dem Namen Toyota.
Für alle die ein bisschen sich mit Technik Geschichte begeistern können, sei dieses Museum empfohlen. Es ist im Gegensatz zu unseren Ausstellungen sehr viel interaktiver gestaltet. Überall stehen Mitarbeiter die ein ihren Bereich erklären. Fast alle Erklärungen sind auch in Englisch verfügbar, und sehr vieles auch mit Erklärungsvideos. Sehr gut gemacht. Sehr vile besondere Stücke der Austellungsbereich sind funktionbereit, einige kann man selbst bedienen. Einige andere werden von den Mitarbeitern bedient.
Natürlich sind auch viele Exponate von damals wie von heute ausgestellt.
Eins sollte noch gesagt werden. Dieses Museum bedient den Bereich Geschichte und Fertigung.
Am Ende erfuhren wir noch davon das es auch noch ein eigenes “ Ausstellung Museum“ gibt. Dies musste ich mir an dem Ta nicht auch noch antun. Nach dem Museum ging es noch zu einem Sukiya und ein Paar Gebraucht CDs stöbern.
Wieder angekommen im Bahnhof ging es noch kurz in zwei Departmentstores, um ein weiteres Parfait zu essen. Dieser Tag ging schon vor 18Uhr im Hotel für mich zu Ende.
Dementsprechend ausgelaugt war ich aber trotzdem.

2019-05-31 Nagoya>Tokyo
Seit heute 13:10Uhr sind wir an unserer letzten Station angekommen in Tokyo.
Ich werde ab jetzt nur noch die interessanten Sachen hier weiter veröffentlichen weil wir meist nicht mehr hier viel unternehmen.

J2019 Der 7. Urlaub in Japan Part2

2019-05-19 Kagoshima
Der heutige Tag war eigentlich der einzige Tag den wir Aktivitäten verplant haben wollten. Leider viel das im wahrsten Sinne ins Wasser. Aufgrund des ständigen Graupel Regens mussten wir zum zweiten Mal unsere Aktivitäten auf Sakurajima absagen.
Also ging es erstmal zum Bahnhof um die nächsten Reservierungen zu machen.
Darauf hin besuchten wir eine Bäckerei mit deutschen Namen. Die Bäckerei DANKEN. Diese hat auch Artikel Sortiment die entfernt an die Heimat erinnern aber trotzdem alle für den japanischen Markt angepasst worden sind. Eins ist dabei aber immer klar. Die Qualität und der Ideenreichtum der Japaner bei ihren Kreationen sind keine Grenzen gesetzt. Sowas wünscht man sich in einer deutschen Bäckerei. Das einzige was ich wirlich imer noch vermisse ist etwas mit Vollkorn oder ähnliches. Dannach ging es in den Marin Park am Hafen, ein wenig lokale Produkte anschauen. Auch mein Matcha Soft Eis durfte natürlich nicht fehlen was hier wohl aus eigener Milch Produktion hergestellt wird.

Leider ergab sich bis zum Ende des Tages keine wirkliche Gelegeheit etwas vernünftiges zu unternehmen.

2019-05-20 Kagoshima>Fukuoka
Auch am heutigen Tag erwartete uns mal wieder ein weiterer Transfer nach Fukuoka. Da wir aber leider bis 10Uhr ausschecken mussten, hatten wir doch noch ca 3h Zeit totzuschlagen was wir mit einen Spaziergang am Hafen taten.
Pünktlich um 12:30Uhr erwartete uns unser Taxi zum Kagoshima Eki.
Ich fahre persönlich in der Heimat gar kein Taxi, aber hier bei vollem Gepäck im Urlaub kann man sich das schon mal antun. Die Besonderheiten beim japanischen Taxi sind immer wieder ganz lustig sie mal live zu sehen.
Um 13:48Uhr fuhren wir mit dem Shinkansen dann weiter nach Fukuoka. Auch hier wurden wir von einem kräftigen Regenguss erwartet. Auch hier entschieden wir durch das Wetter doch lieber ein Taxi zu nehmen. Auf Kyushu ist eine Metro doch recht rar, und die Tram und den Bus mit Gepäck zu nehmen macht nicht wirklich Spass.
Angekommen in unserer Unterkunft das zweite Mal ein Appartment auf unseren Reisen. Zwar nicht riesig aber recht sauber, relativ neu eingerichtet.
Durch das bedingte Wetter richteten wir uns erst einmal neu ein.
Dannach folgte noch ein kurzer Ausflug nach Canal City um Ramen zu essen.
Ein Einkauf um für das nötigste ausgerüstet zu sein folgte dannach.

2019-05-21 Fukuoka
Am ersten Tag richtig angekommen folgte mal wieder Ausflug zum Bahhof für die nächsten Reservierungen. Auch hier wieder die Ernüchterung bei den Buchungen. Selbst in der Woche sind die Sightseeing Züge mehr als gut ausgebucht. Also erstmal das gängigste gebucht.

Im Bahnhof besuchten wir eine altbekannte Bäckerei Trandor die natürlich auch mal angetestet werden musste. Ansonsten stand heute der erste sinnvolle Ausflug auf dem Programm. Eine kurze Fahrt mit der Metro brachte uns nah unserem Ziel dem Fukuoka Tower. Leider war der Weg dorthin von der Metro Station dann durch nicht so kurz, aber durch einen gut betuchten Residental und College Complex doch nicht so uninteressant wie erwartet.
Ehrlich gesagt versprach ich mir nicht sovel vom Fukuoka Tower aber bis auf die Tatsache das dieser natürlich wieder von Mengen von Ausländern besucht wurde war er seine 800Yen doch wert. Sowohl der Ausblick auf die gesamte Stadt wie auch von unten ein imposanter Sendeturm der nebenbei als Monument und Aussichtsturm dient.^^
Auch der Spaziergang direkt am Wasser war ganz angenehm bei der langsamem ansteigenden Wärme.

2019-05-22 Fukuoka>Kumamoto<
Heute stand ein Auflug nach Kumamoto an, dort wo 2016 das grosse Erbeben zuletzt sein Ursprung hatte. Dementsprechend wurde in dieser Region einiges zerstört.
In 2016 wollten wir ursprünglich diesen Ort besuchen haben es aber aufgrund diesen Vorfalls verschoben. Jetzt haben wir dies nachgeholt. Als erstes stand der Suizenji Garden auf dem Programm. Soweit mir noch bekannt ist, wurde auch hier einiges zerstört. Besonders der „Teich“ und die Kois waren davon betroffen. Heute sieht man dem kaum noch was an. Wie immer halten uns Gärten immer etwas länger auf, was auch hier keine Ausnahme darstellte. Interessant hierbei ist, das man den Garten in der Stadt ohne Ausschilderung und/oder GPS als Ausländer, glaub ich niemals finden würde, so versteckt liegt er in der Stadt.
Das erste Mal hab ich hier mein Gimbal ausprobiert für einige Aufnahmen, ich hoffe das die Foto Aufnahmen sich dadurch nicht verschlechtert haben.
Ist doch eine Umstellung damit zu arbeiten.
Neu im Programm bei mir, ist das ich versuche 4K Videos damit zu erstellen, damit man mal eine Vorstellung hat wie zB. der Garten aussieht wenn man dort spazieren geht.
Dannach folgte noch ein kurzer Ausflug zur Burg, von dem wir allerdings nicht wirklich was sehen konnten weil diese mit am meisten von dem Erdbeben betroffen war. Der Wiederaufbau wird sich wohl noch bis 2038 hinziehen.
Am Abend für die Rückfahrt wollte David noch unbedingt mal mit dem neuen Mickey Mouse Shinkansen fahren was dann aber auch ohne Probleme geklappt hat.
Zum Essen folgte noch ein kurzer Zwischenstop im Yodobashi bei Uobei zum Kaiten Sushi essen.
Anm. meinerseits: Die Sonne hier auf Kyushu meint es nicht gut mit mir.
Für den hohen UV Anteil braucht man auch ein grossen LSF Faktor. SF50 reicht aber leider nicht aus wenn etwas vergisst. So stark wie in den letzten Tagen hab ich micht schon seit Ewigkeiten mehr verbrannt in der Sonne.
Zur Zeit ca 28°C und UV Index 10 von 13.

2019-05-23 Fukuoka >Kokura<
Am heutigen Tag stand wieder ein kleiner Ausflug an, diesmal gings nach Kokura mit dem Shinkansen. Wahnsinnige 17min Fahrzeit waren dafür nötig.
Dort angekommen kurz die Touristeninformation aufgesucht und ab in den Loop Bus der uns erstmal für 100Yen ins Toto Museum brachte.
Toto ist der Hersteller für Sanitär Artikel und ersten Toilette mit Spülung hier in Japan.
Gleich am Eingang wurden wir sehr zuvorkommend begrüsst und man fragte nach unserer Herkunft, damit man uns dementsprechend mit Pamphlets und Audio Guides versorgen konnte. Das Museum selbst befindet sich im ersten Stock im Erdgeschoss noch einmal der Showroom mit einer grossen Auswahl der aktuellen Artikel. Es ist schon interessant anzusehen wie diese Firma mit Porzellanware als zweites Standbein hier Fuss fassen konnte als man hier auch hier den Komfort erkannte die der Westen schon kannte zu der Zeit.
Faszierend ist dabei immer das die Japaner sich zwar überall immer etwas abgucken, aber das ganze für sich noch einmal neu erfinden und perfektionieren.
Die Technik hinter den aktuellen Toiletten(Washlets) steckt ist unglaublich.
In den letzten Jahrzehnten hat Toto immer wieder Design Awards usw. fr sich einheimsen können.
Auch was das Wassersparen angeht haben sie für den US Markt, neues entwickeln können.
7-8l für eine Spülung ist schon Standard auch bei uns, aber 3,8l ?
Alles in allem wer sich ein wenig für solche Tchnik angesprochen fühlt, sollte das Museum einmal besucht haben. Es kostet nix, und die Mitarbeiter sind sehr bemüht das du dir alles anschaut. In der Special Exhibition wurde ich angesprochen ob ich denn hier alles richtig verstehe weil doch einiges nur in Japanisch beschrieben ist.^^

Leider durften wir einige interessante nicht filmen oder fotografieren so das wir nur Handy Fotos hier abliefern können.
(diese sind noch nicht ganz vollständig up)

Da wir nun doch einige Zeit dort verbracht haben, entschieden wir uns mit der Monorail zurück zum Bahnhof zu fahren, um dann noch eine kleine Shoppingrunde zu drehen und erst einmal zurück zu fahren da David doch nun etwas essen wollte.
Zum essen hatten wir uns entschieden bei Ippudo Ramen zu essen.

2019-05-24 Fukuoka
Heute sollte eigentlich mehr oder weniger ein Ruhetag eingeplant sein. Komischerweise hab ich trotzdem rund 14500Schritte auf der Uhr gehabt. Immerhin kam ich heute halbwegs zum schlafen. Von rund 7h schaffe ich es schon fast 4h zu schlafen. Früher konnte ich mich schneller an die Zeit gewöhnen. Ähnlich geht es meinen Magen. Um ca 10Uhr ging es zu Fuss los nach Tenjin die Innenstadt von Fukuoka. Dort suchten wir nach einen Segawa Takyubin um unser Gepäck verschicken zu können am Montag, wo wir aber leider kein Glück hatten.
Das ist der Nachteil eines Appartments, es ist alles etwas anders. Im Hotel können wir jederzeit Gepäck von einen Ort zu einem anderen versenden ohne grossen Aufwand. Aber ohne Hotel braucht man etwas Hilfe dazu. Da wir noch etwas Zeit hatten, suchten wir noch flux ein Paar Läden auf die gerade in der Nähe waren. Ausserdem hatte David am Tag zuvor noch ein interessantes anderes „Tee Cafe“ gefunden im Netz was wir doch gleich mal nach einer „kleinen“ Suche im Unergeschoss einer Shopping Mall aufsuchten.
Kurz und knapp, dieser Bericht hatte nicht zuviel versprochen. Das war das bisher beste Matcha Parfait was ich hatte hier.(siehe Foto) David hat das gleiche als Hoicha Parfait was ich sicher auc nochmal testen werde.
Ein Kugel bestes Matcha Eis mit dementsprechender Sosse. Darunter Matcha Softeis und Flakes etwas gestockte Sahne, ganz unten wieder mein nicht so beliebtes Agar, hier aber nur sehr wenig und mit Kinako bestäubt. Sehr schön.
Nach dieser kurzen Pause fuhren wir mit der Metro noch einmal nach Nishijin um zum City Hall Museum zu kommen. Auch hier hat David kurzerhand noch etwas gefunden, was nicht unbesucht sein sollte.
Ein besondere Ausstellung von Studio Ghibli.
Beim Preis von 1200Yen waren wir etwas überrascht, aber . . . definitiv sein Geld wert. In der Ausstellung waren unter anderem unzählige Fotos, Poster, Skizzen Zeichnungen, Tropähen von der Geschichte Ghiblis zu sehen. Ausserdem Exponate von Miyazakis Arbeitsplatz, dem Cat Bus und als Besonderheit die Flora und Fauna von Nausicaä. Schon im Eingangsbereich waren wir von der Ausstellung überzeugt. Hier hang ein z.T. funktionsfähiges Luftschiff von Laputa mit dementsprechenden Effekten.
Dazu gab es vor der Ausstellung natürlich noch ein spezieller Museumsshop dazu.
Interessant war auch noch das wir so ziemlich die einzigen Ausländer unter vielen Japaner waren. Das Publikum war generell nicht so jung. Miyazaki sind eben für jede ALterklasse gedacht und gemacht.

Man kann sagen das wir dieses Jahr uns dem Thema Anime verschrieben haben.
Nie haben wir uns soviel diesem Thema in einem Urlaub gewidmet wie jetzt.
Nach diesem Ausflug folgte noch ein kurzer Abstecher nach Hakata für ein zweiten Versuch um unser Gepäck loszuwerden der aber ebenfalls in die „Hose“ ging.

2019-05-25 Fukuoka
Am heutigen Tag gibt es leider nicht wirklich viel zu berichten.
Ich entschloss mich schon am Vortag dazu ein Ruhetag einzulegen. David hingegen hat sich den Vormittag alleine durchgeschlagen und wir hatten beide mal etwas Freizeit.^^
Am Abend folgte noch ein gemeinsamer wieder nach Canal City, diesmal der Focus etwas mehr auf die Geschäfte dort. . . .

2019-05-26 Fukuoka >Sasaguri<
Da wir für den heutigen Tag etwas kleines gesucht hatten, entschieden wir uns für ein kurzen Besuch des Nanzo-in Tempel fast direkt an Station Kidonanzoin-mae. (ca 17km von HakataEki) Dieser ist ausdrücklich kein direkter Sightseeing Spot, und man wird schon direkt darauf hingewiesen in mehreren Sprachen.
Nach ein sehr kurzen Fussweg erreichten wir schon das Tempelgelände wo wir nochmals darauf hingewiesen wurde keine Fotos zu machen. Ausserdem ist es Gruppen nicht erlaubt die gesamteAnlage zu besuchen, aus Rücksicht vor den Gläubigen und Pilgern. Überall riecht es hier nach Weihrauch, kleine Wasserfälle, die zum Teil auch zum Meditieren genutzt werden, und unzählige kleine Schreine und unterschiedliche steinerne Figuren von Gelehrten und anderen Figuren aus der japanischen Geschichte finden sich überall am Wegesrand.
Nach diesen kleinen Rundgang, ging es durch einen Fels hndurch der zum wichtigsten Relikt führt. Ein liegender Buddha ca 30m lang und 300t Bronze. EIn Geschenk aus dem Land Myanmar für Japans humanitäre Hilfe.

Nach dem Ausflug ging erst nochmal etwas CDs stöbern bei unseren allseits beliebten Gebrauchtwarenladen drekt am Bahnhof Hakata.
Ein weiteres Parfait in Tenjin rundete diesen Ausflug bei der Hitze erstmal ab.
Am Abend folgte noch ein kleiner Ausflug nach Canal City um ein weiteres Eis direkt neben der Wassershow zu geniessen.
Als Abendessen kehrten wir noch in ein Restaurant ein, was auf Udon und Soba spezialisiert war. Aber auch viele andere Sachen standen zur Auswahl. Mir ging erstmal aber nur um Udon.

2019-05-27 Fukuoka>Beppu>Yufuin<
Am heutigen Tag stand wieder ein Tagesausflug an. Dazu mussten wir etwas früher los, damit wir mit dem Sonic früh genug nach Buppu kamen. Angekommen am Bahnhof dachten wir es wäre schlau eine weitere Station mit dem Local Train zurück zu legen um leichter zu den Jigoku „Ponds“ zu gelangen. Dumm dabei dies war wirklich nur ein kleiner abgelegener Bahnof, nur mit einer Hauptstr dorthin ohne Ausschilderung weil sich normal auch kein Tourist dort hin „verirrt“. Das kleine zweite Problem. Wärme + Anstieg knapp 2km 120m hoch.
Irgendwann gegen 11Uhr erreichten wir doch unser Ziel, dumm dabei nur das wir eigentlich Zeit sparen wollten weil wir nur knapp 4h Aufenthalt hatten in dem Ort. Aber nur ein kleinen Obulus von 2000Yen bezahlt und schon kann man sich alle 7 Naturwunder anschauen.
Um eins vorweg zu nehmen, ja sie lohnen sich, aber ich würde nicht unbedingt nochmal alle besuchen wollen. Speziell die ersten zwei, drei sind super. Die weiteren kann man sich drüber streiten als „westlicher“ Tourist. Aber bildet euch selbst eine Meinung dazu.
Eigentlich sollte es auch etwas mehr regnen, da hatten wir aber dementsprechend etwas mehr Glück als mit dem kleinen Fußmarsch. Ich hatte mir aber zur Sicherheit Deo Erfrischungtücher mit eingepackt, die sehr gut wirken.
Für die Rückfahrt bzw. Weiterfahrt entschieden wir uns für den Bus nach Beppu. Kurze Zeit später ging es mit dem Yufu auch weiter nach Yufuin, wo wir auch noch ein kleinen Aufenthalt von etwa 90min hatten.
Auch hier kann man sagen, schade. Wir hätten es genau anders rum planen müssen. Yufuin sah auf den ersten Blick doch sehr viel interessanter aus und mit seiner Landschaft in einem Ryokan mit Sicherheit der richtige Ort zu auspannen.
Der eigentliche Grund über Yufuin zu fahren war aber den Yufuin no Mori zu nutzen.
Dummerweise habe seeeehr viele Leute diese Idee. Was daran blöd war, schöner kleiner Bahnhof, mit schönen Tourist Center nebenan, aber total überlaufen mit Menschen wo der Zug ankam mit nur 12min Verspätung. Völlig untypisch in Japan aber die lokalen Züge können sehr wohl mal Verspätung haben. Nach etwa 20-25min fuhren wir Richtung Hakata zurück. Aber auch hier, mein kurzer Kommentar dazu. Als absoluter Zugfan, ja sicher, ein richtiges Highlight ansonsten kann man das nicht so geniessen weil der Zug eben total übelaufen ist. Ausserdem nicht mehr so neu.
Durch mechanische Probleme am Zug kamen wir mit nur 34min Verspätung in Hakata an. Da es recht spät war folgte nur noch ein kurzer Gang zum Curry Mann für ein verspätetes Abendessen.

J2019 Der 7. Urlaub in Japan Part1

Heute um 17:30Uhr ist es soweit.
Es geht nach ein Jahr Pause endlich mal wieder nach Japan.
Die Pause war nötig speziell aus beruflichen Gründen.
Diesmal wieder über München nach Tokyo Haneda. Von dort noch ein zweiter Transferflug nach Osaka. …Alex

Bei diesem Japan Blog führen wir einige Änderungen ein:
1. In deutsch und englisch
2. Jeweils von einer Person geschrieben
3. Die Bilder sind auf Anfrage in meiner privaten Nextcloud direkt verfügbar.
Diese im ersten Teil fast ausschliesslich erstmal auf Handy Fotos begrenzt, um den Aufwand im Urlaub möglichst gering zu halten.
Die richtigen Aufnahmen mit besserer Hardware kommen nach dem Urlaub noch einmal dazu.

2019-05-15 München>Haneda>Osaka
Der Abflug Hannover > München verlief mit einer kleinen Verspätung sonst recht ruhig.Angekommen in München mussten wir feststellen das wir für unseren „freien“ Lounge Zutritt hätten das Terminal wechseln müssen. Dies kam nicht in Betracht aufgrund der nicht so grossen Zeitspanne. Der Abflug selbst nach Tokyo Haneda verlief auch mit einer kleinen Verspätung sonst recht pünktlich um ca. 21:40Uhr. Die Filmauswahl an Bord war diesmal nicht ganz so „prickelnd“ wie sonst.
Ansonsten in der Premium Economy der gewohnte Komfort mit breiteren Sitzen, Beinauflage, Noise Canceling Kopfhörer und ein Paar mehr „Goodies“

2019-05-16 Ankunft Haneda>Osaka
Ankunft in Haneda ziemlich pünktlich trotz der Verspätung um ca 15:50Uhr.
Was ein wenig lästig ist wenn man weiterfliegt, ist die Tatsache das man trotzdem erst sein Gepäck entgegen nehmen muss aufgrund der Zollkontrolle. Direkt dahinter, keine 200m entfernt befindet sich aber auch schon die „Domestic“ Gepäckaufgabe und der Sicherheitscheck für den Weiterflug nach Osaka. Trotzdem recht effizient gelöst, trotz der kleinen „Hürde“.
Selbstverständlich ist für den Domestic Flug auch das Terminal zu wechseln was in Haneda mit dem Bus passiert direkt im Sicherheitsbereich. bei 1h Aufenthalt recht knapp, wir hatten aber knapp 2h Zeit für den Transfer. Dort angekommen ging es erstmal auf die Suche für eine kleine Zwischenmahlzeit. Leider fand sich in dem Terminalbereich nicht allzu viel Auswahl, weil gerade umgebaut wurde. Beim Boarding auf dem Flug nach Osaka mochte der Sanner ausgerechnet nicht mein Online Boarding QR Code Ticket , so durfte ich erstmal ein wenig warten weil ich kein gedrucktes Ticket zur Hand hatte.
19:40Uhr Ankunft in Osaka.

Endlich angekommen am Ziel, jetzt nur noch kurz in den Rapid der uns schnell nach Namba bringt, kurz in die Metro gewechselt, da sind wir schon in Tennoji.
Jetzt heisst es das Hotel finden.
Da fing das Problem doch an, nach dem einschalten meines Navis durfte ich feststellen das die aktuelle Japan Karte nicht hochgeladen wurde. Ohne Karte und nur mit Richtungs Orientierung via Navi ist das in einer grossen Stadt wie Osaka nicht ganz so einfach etwas nur mit Adresse zu finden. Dummerweise war zwar die Station Tennoji zwar richtig aber unser Hotel befand sich nicht an der Metro Station sondern an der JR Linie. Also eine kleine Abend Wanderung nach 20h bergauf tut ja immer „gut“. Nach fast 2 Stunden Zug,Metro und Fussweg kamen wir endlich im Hotel an.

Auch hier eine „Überraschung“ Das Hotel was wir diesmal ausgesucht haben ist wahrlich ein BALI Hotel. Erinnert doch ein wenig an ein Love Hotel, etwas altbacken und klein, mit Whirlpool, Massage Sessel direkt im Zimmer und der grössten freien Auswahl an Pflegeprodukten die wir je gesehen haben.

Kurz frisch gemacht, um ca 23Uhr direkt um die Ecke erstmal Curry essen.
Auch hier war mein Appetit grösser als mein Magen, und vielleicht hätte ich nicht gleich die Spice Level so hoch ansetzen sollen. 🙂

2019-05-17 Osaka
Die erste Nacht verlief wie „geplant“, nur das wir beide quasi kaum schlafen konnten und um 3Uhr Osaka Zeit nochmal eine kleine Diskussionsrunde starteten.
Erste wichtige Aufgabe am ersten „freien“ Tag in Osaka, Railpass einlösen und Sitzreservierung für unsere Weiterfahrt nach Kagoshima. Auch hier mal wieder ein Stolperstein. Die meisten Züge in der gewünschten Zeit waren schon ausgebucht, so das wir auf eine Fahrt mit einmal Umstieg ausweichen mussten. Dannach folgte erstmal eine erste kleine Shopping Tour in Umeda und DenDen Town zum einspielen in den üblichen Alltag.^^

Da David sein Magen doch dann irgendwann sich meldete kehrten wir in eine Restaurant Kette Namens Matsuya ein und genehmigten uns erstmal ein kleines Katsudon Menu. Endlich mal wieder Karage, Miso und die anderen üblichen Dinge die man hier so findet.

2019-05-18 Osaka>Kagoshima
Am heutigen Tag ging es weiter nach Kagoshima. Durch die späte Buchung am Vortag für ein Wochenende war die erste Fahrt dieses Jahr im unreservierten Zug etwas abenteuerlicher. Das erste Mal stehen wir auf dem falschen Gleis und sehen den Hello Kitty Shinkansen auf der anderen Seite einfahren, um dann festzustellen das dies unserer Zug ist. Zwar ohne Reservierung aber egal. Nach der kurzen Fahrt von 4h mit Umstieg, kamen wir recht früh gegen 16Uhr in Kagoshima an. Durch das gute Wetter entschieden wir uns mit dem ganzen Hauptgepäck ein Taxi zu nehmen.

Angekommen im Hotel ging es nur nochmal los für ein kleinen Einkauf und etwas zu essen. An dem Abend entschieden wir uns für eine sehr gut bewertete Burger Bar Namens Dolphin Industry.
Der Burger dort wird frisch zubereitet und für Leute die gerne Bier trinken wird eine Menge geboten. Ich gehöre nicht dazu aber da ich aber schon seit Urzeiten sowas nicht mehr gegessen habe war ich nicht abgeneigt, und überrascht, wie gut mal so etwas schmecken kann, wenn es nicht nur zusammen „gepappt“ wird.
David’s Beurteilung zu seiner Wahl, war „den besten den er bisher gegessen hat.“