Archiv für den Monat: Oktober 2016

j2016-10-09 – Tokyo

Heutiger Tourplan:

Tokyo

Kommentar von David:
Am Morgen ging es nach Tokyo, da wir aufgrund des unbeständigen Wetters und unserer nicht ganz passenden Kleidung keine weiteren Touren geplant hatten. Im Hotel angekommen, lagerten wir unser Gepäck ein und machten uns auf den Weg nach Ueno, um dort ein Metroticket für 3 Tage zu kaufen, da wir vorhatten soviel wie möglich unterwegs zu sein.
An diesem Tage entschieden wir uns noch für einen Ausflug zum Nakano Broadway, was sich als Glücksfall herausstellte. Dieses war unser 1. Besuch, jedoch die Hülle und Fülle der Spezial-Shops nicht nur für Anime-Begeisterte sorgte dafür, daß sogar ich meinen Spaß hatte und Alex wohl zukünftlich erst hier nach interessanten Stücken sich umsehen wird.

Kommentar von Alex:

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Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km

 

 

j2016-10-07 – Nikko

Heutiger Tourplan:
Nikko

Kommentar von David:
Frühmorgens machten wir uns auf den Weg nach Nikko, da die Reise dorthin viele Stunden dauern würde und wir uns dort mit einem guten Freund treffen würden. Außerdem hatten wir ja auch die Möglichkeit im Shinkansen auszuruhen und zu schlafen. Bevor es jedoch mit dem Zug losging, wurde erstmal Proviant besorgt.
Die Fahrt nach Nikko verging wie im Fluge und reibungslos, als wir dort ankamen hatten wir noch etwas Zeit bevor wir in unser Hostel einchecken konnten, so daß wir uns, nachdem wir in Utsonomiya Leif getroffen hatten, am Bahnhof in Nikko gemeinsam das Gepäck verstauten, unsere Unterbringung anriefen und abmachten, daß man uns gegen 20:00 Uhr abends am Bahnhof abholt.
Den Rest des Tages verbrachten wir damit die Tempelanlage am Hang zu Nikko zu erkunden und dort bei leichtem Nieselregen die Natur auf uns wirken zu lassen. So verging auch der Nachmittag wie im Fluge und wir gesellten uns abends noch in ein Izakaya, um uns zu stärken. Dieses Izakaya, kann übrigends nicht empfohlen werden. Wir werden beizeiten noch den Namen dieses Etablissements nachliefern.

Abends wurden wir dann von unserem Herbergsvater abgeholt und zu unserem Zimmer gebracht. Das Hostel befindet sich an einer ruhigen Straße direkt im Wald und man kann sogar vom Zimmer aus, daß Bächlein hören, welches sich unter dem Haus befindet. Einen Pluspunkt fanden wir im TV-Programm, der viele Pay-TV Sendern gratis umfasste.

Kommentar von Alex:
Ja die Zugfahrt verging „fast“ wie im Fluge, aber für die Länge der Zeit schon angenehm, da wir ja quasi nur zweimal umsteigen mussten.
In Nikko angekommen erstmal geniessen. Ausser Touristen  doch recht ruhig und frisch.
Die Tempelanlage  sehr schön gebaut. Auch wenn mich die Tempel selbst nicht immer faszinieren, aber das drum herum wo nicht jeder drauf achtet umso mehr.

Schon fast auf dem Rückweg fiel uns noch ein Taiyaki Stand ins Auge der aber leider schon schliessen wollte. Der Besitzer hatte aber mitbekommen das wir noch etwas Hunger haben.^^   Kurze Zeit später hatten wir alle noch was kostenlos von ihm bekommen.

Abends wurden wir von dem Besitzer des Hostels abgeholt wie wir später festellen mussten.

 

 

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Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km

J2016-10-06 – Himeji

Heutiger Tourplan:
Himeji

Kommentar von David:
Gegen 10 Uhr morgens ging es mit dem Shinkansen nach Himeji, wo wir diesmal aufgrund der eigenen Planung nur einen Tag eingeplant hatten. Dort angekommen, besorgten wir uns im Bahnhof an der Touristeninformation Broschüren und machten uns auf den Weg zu Busbahnhof, um die Haltestelle des Hotelbusses unseres Hotels zu finden. Dies war schwieriger als gedacht, aber mit Hilfe eines netten Japaners fanden wir diese schlußendlich, da sie nicht ausgeschildert war. Als der Bus dann ankam fragte ich den Busfahrer ob er in das Hotel fahren würde und er meinte nein und das ich erstmal 45 Minuten warten müsse, was er kurz darauf revidierte und mir 13 Minuten nannte. Komisch war nur, das auf dem Bus das Logo des Hotels und der Namen des Onsen stand der sich im Hotel befand.
Im Endeffekt machten wir uns zu Fuß auf den Weg und vor dem Hotel fand ich dann den Hotelbus mit dem Fahrer, der uns völlig falsche Informationen gegeben hatte. Dieses konnte ich nur auf die Sprachbarriere zurück führen.
Im Hotel konnten wir den Check-In leider noch nicht machen, da es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war. Im Hotel Hakata, hatten die Herrschaften den Check-In schon gemacht, auch wenn wir erst zu einem späteren Zeitpunkt ins Hotelzimmer konnten.
So ließen wir unser Gepäck vor Ort und machten uns auf den Weg zum Garten Koko-en, der auf der anderen Seite des Bahnhofs lag, gleich neben der Burg. Der Weg zur Burg war direkt verbunden mit einer großen Einkaufstraße, sodaß man schon vom Weiten das imposante Bauwerk sehen konnte. Schon am Bahnhof hatte man sehen können, daß die Stadt übersät war von Touristen und voll und ganz auf den Tourismus eingestellt war, aber leider wurde dieses noch nicht von allen Geschäften, Hotels bisher umgesetzt. Insbesondere wie sich später herausstellte unser Hotel.
Vor der Burg waren vielen kleine Händler die Essen und Mitbringsel feilbieteten und es gab auch Rikscha-Fahrer, die man mieten konnte für kürzere Strecken. Doch uns interessierte an diesem Tag nur der Garten.
Der Garten ist in mehrere verschiedene Gärten aufgeteilt und es kommt einem am Anfang vor, das er sehr klein ist, da man mit einer Route durch den Garten geführt wird, aber man ist jedesmal überrascht, wenn man in einen neuen Teil eintaucht, da dieser sich doch wieder vollständig unterscheidet. Hier traf man deutlich weniger Touristen und wenige die wirklich die Schönheit der in jahrelanger Kleinarbeit angelegten Anlagen zu schätzen wüßten. Die ca. 2 Stunden im Garten vergingen im Fluge, da es so vieles zu sehen gab.
Nachdem wir den Garten dann besichtet hatten, schlug Alex vor noch in Richtung der Burg zu gehen, um uns diese mal in der Nähe anzuschauen. Ein großer Vorplatz vor der Burg half dabei, daß man Fotos mit sich selber und der Burg machen konnte. Auf einem Plan der Burganlage konnte man dann erkennen, daß diese nicht nur aufgrund der Burg, sondern auch aufgrund des riesigen Geländes eine Besichtigung wert war. Da wir schon sehr spät dran waren, es war kurz vor 16:00 Uhr, entschieden wir uns diesen Punkt für eine der nächsten Reisen zu machen. Insbesondere, da ab 16:00 Uhr kein Eintritt zur Burganlage mehr erlaubt war.
So ging es dann zu einem Oden-Restaurant, welches ich im Flyer gefunden hatte, da ich wußte, daß Alex dieses gerne mal ausprobieren wollte. Dieses fanden wir dann auch mit einem kleine Stolperstein und waren im Endeffekt doch sehr enttäuscht, da es in der englischen Karte nur ein paar Gerichte gab, darunter ein Oden-Stick. Da wir nicht zufrieden mit dem Preis-/Leistungsverhältnis waren, ging wir zu einem benachbarten NAKAU und aßen dort jeder ein Oyakodon. Das mehr sättigte. Danach ging es dann ins Hotel zurück und wir wuschen erstmal unsere Wäsche. Ich entschließ mich später noch einen Spaziergang zum Bahnhof zu machen und dort die Gegend zu erkunden. Obwohl es spät war, so gegen 20:00 Uhr, hatte ich Glück, daß einige der Geschäfte sogar bis 21:00 Uhr aufhatten. Hier fand ich ein Sushi-Restaurant, einen CoCo Ichibanya, natürlich wie überall, McDonals, Burger King und KFC, aber auch viele Izakayas. Mit diesem Spaziergang endete dann auch mein Tag, da wir am nächsten Tag früh von Himeji nach Nikko weiterfahren würden.

Kommentar von Alex:
Da wir leider dieses Mal vollständig mit Kyushu ausgebucht waren, kam doch die kleine Stadt Himeji zu kurz. Glücklicherweise ligt diese ja nicht weit weg von Osaka.
Ein Besuch ist Himeji in jedem Fall wert. Manche sehen nur die Burg, aber ellein der interessante Aufbau Stadt machen Lust auf mehr.

 

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Tagesmenu:

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Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km

J2016-10-05 – Fukuoka(Hakata)

Heutiger Tourplan:
Fukuoka

Kommentar von David:
Der heutige Tag geht wohl eher als Shopping-Tag in unsere Reisegeschichte ein. Eigentlich wollten wir etwas anderes unternehmen, aber der Wetterbericht kündigt Regen an. So gingen wir nur zu Fuß nach Canal City und in eine nahegelegene Einkaufstraße. Canal City möchte ich hier besonder erwähnen, denn obwohl gerade umgebaut wurde, ist dieses Gebäude einen Besuch wert. Die Shops sind zwar ähnlich wie in andere Einkaufszentren, aber die Architektur des Gebäudes und das im obersten Geschoß gelegene Ramen Stadium heben sich von der Masse markant ab. Der NHK- , Jump- und Ghibli-Shop ist eine weitere Empfehlung, da diese ein schönes Sortiment an Merchandise bieten, welches man so nicht überall findet.
Nach kurzer Rast in einem Park ging es dann in den Yodobashi, wo wir uns etwas umschauen wollten. Da ich am Eingang einen Sushi-Kaiten entdeckte in der Übersicht der Restaurants, entschied ich mich für eine Umplanung von Ramen auf Sushi. Wie sich dann heraustellte, war es ein Restaurant der Kette Uobei, die wir schon aus Ikebukero kannten und auch dort schon mochten. So war ich froh, daß sogar Alex sich dazu durchringen konnte „mal“ richtig zu essen.
Hiernach ging es zurück ins Hotel und ich verabschiede mich zu einem längeren Spaziergang nach einer Ruhepause und machte mich auf den Weg zu Canal City um Andenken zu kaufen. Desweiteren besuchte ich dann noch den Supermarkt um die Ecke und ging den Weg über die U-Bahnstation zurück zum Bahnhof Hakata, wo ich den Amu Plaza, Hanky und OiOi Department Store durchforstete nach Trekkingkleidung, jedoch zwischenzeitlich einen Hinweis auf ein Aussichtsdeck fand, daß ich dann aufsuchte. Da es schon Abends war und dunkel, war der Blick über Fukuoka mit viellerlei Lichtern übersät und so konnte man auch schnell herausfinden, daß der Flughafen Fukuokas nicht sehr weit vom Bahnhof entfernt war. Kurz danach war ich dann durch die für mich interessanten Abteilungen durch und ich ging ins Hotel um diese Zeilen frisch in digitale Zeilen zu verwandeln. Oyasumi-nasai.

Kommentar von Alex:
Hier hab ich nicht viel hinzuzufügen, auch wenn die Stdt ser schön gelegen ist, brauch ich doch mehr Pause von dem Trubel als David.
Aber Canal City ist als Shopping schön aufgebaut, und gerade auch an heissen Tagen zu empfehlen durch den „windigen“ Aufbau.

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Tagesmenu: Sushi Kaiten

Anzahl Bilder:

Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km

J2016-10-04 – Fukuoka

Heutiger Tourplan:
Hakata/Fukuoka

Kommentar von David:
Sofort nach dem Aufstehen ging es zur „Bäckerei Danken“. Diese war nun mal gegen 7 Uhr morgens geöffnet und ich kaufte mir Proviant. Die Bäckerei war eine gute Wahl, da sie andere Produkte hatte, dich ich bisher noch in keiner der anderen japanischen Bäckereien gesehen habe. Der Geschmack war auch überraschend gut. In einer Broschüre fand ich dann auch heraus, daß das Unternehmen „Andenken“ heißt und auch spezalisiert auf Baumkuchen ist.
Dann ging es zurück ins Hotel, Koffer holen, aus checken und ab zum Bahnhof, da wir gegen 8 Uhr nach Hakata fahren würden. Der Shinkansen stand schon bereit und wurde vom Säuberungspersonal ie immer auf Vordermann gebracht. Nach noch nicht einmal 2 Stunden Fahrt waren wir in Hakata und schon gegen 10 Uhr im Hotel, wo wir unser Gepäck abgaben, die Touristeninformation besuchten und uns dazu entschieden den Ohori Park und den dortigen japanischen Garten zu besuchen. Der Park ist ein riesiges Erholungsgebiet in Fukuoka und der kleine japanische Garten setzt durch seine kompakte Größe Akzente. Wir entschieden uns über die kleinen Inseln zu gehen, durch die Mitte des Sees und dann den japanischen Garten zu besuchen. Es war eine Wohltat da von den Geräuschen der Großstadt nichts zu hören war, nur das quaken der Enten und das Plätschern von Schildkröten brach durch die Stille. Dieses war im japanischen Garten anders. Dort gab es zwar auch Kois (Karpfen), aber dort waren zum Zeitpunkt unseres Besuches auch drei Fotografen mit 3 Päarchen und Assistenen zum Fotoshooting unterwegs. Diese störten zwar nicht, waren auch kein ungewohntes Bild, da die Päarchen in traditioneller japanische Kleidung angezogen waren, aber wir mußten schon immer etwas aufpassen nicht ins Kamerabild zu laufen.
MIttlerweile war es gegen 14:00 Uhr und wir fuhren ins Hotel zurück, um dort zu duschen und uns frisch zu machen. Hiernach ging es nach Tenjin und den kleinen Imbißbuden, die am Fluß zur Abendstunde geöffnet sind.
Diese fanden wir nachdem wir die Innenstadt erkundet hatten und beim bekannte Ramen-Shop Ichiran die prämierten Ramen aßen. Der Weg zum Essen wurde aber durch eine Befragung erstmal verlängert, da wir gefragt wurden wieviel Öl oder Knoblauch wir bevorzugen, ob es mild oder scharf sein sollten, sollten die Nudeln bissfest oder weich sein und ob wir Premium Chachiu bevorzugen würden. Doch danach ging es endlch zum Platz und wir hatten Plätze direkt an der Theke jedoch mit Sichtschutz, wo wir noch nicht einmal die Bedienung sehen konnten. Uns war dieses bekannt gewesen, das jedoch zu erleben war eine völlig andere Erfahrung. Als das Essen dann kam merkten wir, daß regulär schon recht scharf war. Alex und ich hatten da so einige kleine Probleme während des Essen mit dem Schlucken, gut das es eine Leitung mit Wasser gab.
Nach Abschluß des Mahles ging es dann auf die Suche nach den Buden, die wir dann auch fanden. Es waren zwar nur um die 10 Buden, jedoch hektisch und gut besucht. Einige Buden hatten Anwerber die die Kunden zu den Sitzen locken sollten. Da wir schon gegessen hatten, entschied mich dagegen mich hier hinzusetzen und wir fuhren zurück zum Bahnhof in Hakata um Wasser zu besorgen. Dies erwies sich als schwierig, da es hier nach längerer Suche nur 2 kleine größere Kioske gab, obwohl Supermarkt eher zutreffend würde, wenn die Preise nicht so hoch gewesen wären. Als wir dann im Hotel ankamen entschied ich mich dazu noch einen Spaziergang zu machen und machte mich auf den Weg die Gegend zu erkunden, bei der ich Canal City und den entgegengesetzen Yodobachi besuchte. Zurück im Hotel ging es unter die Dusche und dann langsam schlafen. Ich war geschafft.

Kommentar von Alex:
Der Weg nach Hakata war recht stressfrei ausser das ich eben wieder mein schön Zimmer wieder aufgeben musste und die doch recht frühe Abfahrt war wieder etwas anstrengend da ich mich einfach nicht an die andere Zeit gewöhnen kann. Beste Zugfahrzeit (zum schlafen) ist zwischen 9-14Uhr  weil ich da recht müsde bin.
Der Ohori Park ist im Gegensatz zu Deutschland ein riesiger Unterschied, dort erholt man sich mit Sicherheit besser als in manchen Stadtparks bei uns.
Selbst der Weg um den Teich rum wurde für alle Arten von Sport bedacht. Gehen, Radfahren, Laufen. Letzterer mit dem gleichen Belag wie auf Laufbanen üblich. Markierungen rund um den Park. Zwei schön ausgestattete Spielplätze.

Die Stadt selbst auch die Einkaufsmeilen gefallen selbst mir recht gut, weil auch dort nicht mit freier Fläche gespart wird. Gleiches gilt auch für die Metro.
Definitiv sehr modern aufgebaute Stadt die einiges zu bieten hat und auf jeden Fall ein Besuch wert ist

Anzahl Bilder:

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Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km

j2016-10-03 – Kagoshima

Heutiger Tourplan:
Kagoshima

Kommentar von David:
Für den heutigen Tag haben wir uns entschieden die nahegelegene Vulkaninsel Sakurajima zu besuchen, die vom Hafen nur 15 Minuten mit der Fähre erreichbar ist. Also ging es morgen schnell aus dem Hotel heraus, um den Touristen-Pass für den ganzen Tag zu kaufen. Vorher jedoch wollten wir noch in die „Bäckerei Danken“  uns etwas zum Frühstück holen, leider war dieser nicht wie beschrieben um 7 Uhr offen, sondern den ganzen Tag geschlossen. (Der Ruhetag war nicht auf dem Rolltor angegeben, aber auf der nicht sichtbaren Scheibe dahinter^^)

Nach dem Kauf des Passes ging es dann mit der Straßenbahn und eine Herrschar von kleinen Kindern zum Hafen, wo unsere Wege sich trennten, da die kleinen zum dort gelegenen Aquarium gingen.
Auf Sakurajima angekommen holten wir uns einen Plan der Insel und gingen zu einem in der Nähe befindlichen Park.  Jedoch stellten wir vorher fest, daß der gekaufte Pass nur für einen der Busse gültig war und auch nur für die kurze bzw. kleine Strecke. Trotzdem machten wir uns erstmal zu Fuß auf den Weg, und konnten im Park auch daß populäre Fußbad sehen, welches wir am Ende unserer Tour besuchen wollten. Es soll Japans längstes Fußbad sein.
Nachdem wir diesen Punkt und einen weiteren Aussichtspunkt besichtigt hatten, fing es an zu regnen. Gut das wir uns vorher entschieden haben mit dem Bus weiterzufahren. Dieser kam dann auch nach kurzer Zeit und wir fuhren mit diesem zwei Stationen weiter zu einer Töpferei und zu einem Center für Lavaverarbeitung. Die Töpferei hatte allerlei Tassen, Teller, Löffel und Tiere, weshalb ich mir für den Hausgebrauch kleine Schälchen kaufte. Danach ging es zum Center für Lavaverarbeitung. Jedoch wurden wir vorher von einem vorbeifahrenden Auto von zwei Damen angesprochen. Am Anfang verstand ich, daß sie uns nachdem  Weg fragten, nachdem aber mehrmals hin und her geredet wurde stellte sich heraus, das die Damen uns zum Aussichtspunkt nehmen wollten. Da wir aber erstmal zum Center wollten, bedankten wir uns und gingen weiter. Wie sich herausstellte ist das Center zur Lavaverarbeitung nur eine Firma ohne geführte Tour, sodaß wir aufgrund des starkten Regens einen Unterschlupf suchten, da der nächste Bus erst in ca. 40 Minuten kommen sollte. Mit diesem fuhren wir dann auf den Aussichtspunkt hoch und bestaunten in einer Höhe von ca. 373 Meter Höhe die Aussicht aufs Meer und Kagoshima.
Hiernach fuhren wir zurück zum Hafen von Kagoshima und setzten mit der Fähre über nach Kagoshima, wo wir in ein Einkaufszentrum gingen und dort ein schnuckliges kleines Udon-Restaurant besuchten, welches uns Miso-Ramen (Alex) und mir Niku-Udon servierte. Desweiteren aßen wir auch ein lokales Gericht Mochi mit Miso. Etwas weicher als Dango, aber sehr schmackhaft. Dann gingen wir den ganzen Tag eigentlich nur noch ein bißchen spazieren. Besuchten den lokalen LOFT, den Bic Camera und den Souvenirshop, während wir auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant waren. Da wir nichts fanden. Entschied ich mich noch weiter zu suchen und kaufte ein paar Souveniers und auf etwas zu Essen im Aeon Supermarkt ein. Danach ins Hotel und mit den Resten vom gestrigen Tag geschlemmt. Gute Nacht.

Kommentar von Alex:
Der Ausflug zu Sakurajima hätte ich mir etwas schöner vorgestellt. Wurde aber leider durch das schlechte Wetter nicht gerade begünstigt. Trotzdem, den kleinen Teil den wir sehen konnten, war schon interessant. Falls ih nochmal wieder hier sein sollte mit min 3Tagen und einer geführten Tour auf Sakurajima. Es gibt doch einiges noch dort zu entdecken.

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Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km

J2016-10-02 – Nagasaki und Kagoshima

Heutiger Tourplan:
Nagasaki, Kagoshima

Kommentar von David:
Endlich ging es in einen Ort, der mich in Richtung Okinawa bringt, Kagoshima. Einer der südlichsten Punkte Kyushus. Nachdem Aufstehen ging es zum Bahnhof zu unseren ca. 3 stündigen Zugreise nach Kagoshima. Im Zug konzentrierten wir uns darauf ausgeruht anzukommen, sodaß wir wenig miteinander sprachen. Als wir in Kagoshima ankamen, begrüsste uns gleich als erstes das „fast“ schon tropische“ Klima, da uns ein Schwall von Wärme entgegenkam.
Da sich das Hotel nur wenige Meter vom Zentralbahnhofsausgang befand, brachten wir erstmal unser Gepäck hin und machten den Check-In.  Dieser ist erst 15:00 Uhr also den Tag noch mit einem Ausflug zu verbringen.
Nach einem Besuch der Touristeninformation im Zentralbahnhof von Kagoshima entschieden wir uns für Sengan-en, einen Garten außerhalbs der Innenstadt. Wir fuhren dafür mit dem Zug zum alten Bahnhof Kagoshimas und gingen von dort aus zu Fuß weiter. Ich dachte es wäre schön nach den vielen Stunden im Zug ein bißchen zu laufen. Leider stellte sich heraus, daß wir da mit zwei Variablen hätten rechnen müssen. 1. der Hitze, da die Sonne sehr aktiv war ohne Wolken am Himmel und 2. das die Strecke länger aufgrund von kleinen Umwegen und Kurven lag, sodaß wir als wir dort ankamen erstmal eine Pause einlegen mußten.
Die Gartenanlage liegt an einem bewaldeten Hügel zum Trekking ein. Zwei Teiche, Kois und viele Bäume laden zum spazieren ein, obwohl die Anlage nicht so groß ist, wie die von uns bisher besuchten Gärten. Desweiteren sind diese auch anders strukturiert. Hier sind einzelnen Sektionen, die zwar ineinander übergehen, jedoch nicht ein ganzes bilden, sodaß es sich eher um viele kleine Gärten handelte. Desweiteren ist die Anlage hauptsächlich auf den Tourismus ausgelegt, da sie über mehrere Restaurants und Shops direkt am Eingang verfügt. DIes ist auch der alten Residenz geschuldet die sich neben und in der Anlage befindet.
Gegen 17:00 Uhr fuhren wir dann auf meinen Wunsch zurück ins Hotel, da ich ausgelaugt war. Dort angekommen ging es sofort, nach Erhalt unseres Gepäcks, direkt ins Zimmer, wo ich mir den Schweiß vom Körper duschte.
Nachdem aufgefrischen, ging es nach draußen um die Gegend zu erkunden, einen Book-Off zu besuchen und etwas zu essen zu finden. Glück hatten wir leider mit beidem nicht. Der Book-Off hatte wenig Schnäppchen und die von mir gesuchte Einkaufsmeile fanden wir es nach eine Odyssey, wo wir uns für nichts entscheiden konnten. So trennten sich unsere Wege, da ich noch weitersuchen wollte. Im Endeffekt ging ich zu AEON in den Supermarkt und stellte mir ein Sushi Buffet zusammen, welches ich am nächsten Tag erst beenden konnte aufgrund der vielen Leckereien. Gegen 23:00 ging es dann ins Bett.

Kommentar von Alex:
Auch wenn die Stadt Kagoshima sehr weit entfernt ist von Tokyo ist sie definitiv ein Besuch wert. Auch sollte man mindestens 3 eher 4 Tage einplanen um alles zu erkunden.
Das Solaria Hotel das wir diesmal gebucht hatten war eins der besten Hotels bisher.
Im 14 Stock und Einzelzimmer mit Ausblick direkt auf den Bahnhof und seinen „eingebauten“ Riesenrad. Das Zimmer sehr klein aber sehr gemütlich eingerichtet.

Der Sengan Garten ist für Gartenliebhaber auch einen Besuch wert, aber eben nicht als vollwertiger japanischer Garten anzusehen. Muss man also selbst sehen wo man wert drauf legt.  Der Aufbau der Stadt ist ein klein wenig komplizierter als die üblichen Städte aber wie Nagasaki mit seiner Tram doch etwas ähnlich, nur nicht so „hügelig“.
Der City Guide und die Touristeninformationen sind sehr gut ausgearbeitet.

Anzahl Bilder:

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Tagesmenu:

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Zurückgelegte Strecke zu Fuss: xx,xx km